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Blackbox - Reviews from the vndergrovnd Vol.III

 

Freunde der akustischen Nacht, damit mir bloß keiner in Jahresbeginn-Euphorie oder in ähnliche pseudoemotionale Mainstream-Zustände verfällt, hier mal ein paar reichlich destruktive Musiktipps. Sehr unterschiedlich in den Ausprägungen diesmal. Von Überschall-Dampfwalze bis Architekten-Avantgarde. Schaut und hört doch mal, was viel besser ballert, raucht und kracht als das ganze unnötige Böllerzeug mit dem sich die bösen Geister -Putin, FDP, Sabaton - eh nicht vertreiben lassen.

 

 

Alkerdeel - Slonk

(Consouling Sounds)

 

Kein neues Album, aber leck mich fett, was ein Überbrett. Krass, mit wie viel Energie diese Belgier ihren alles andere als trägen Black-Sludge ins Antlitz des Hörers zentrieren, sich dabei im Adrenalinrausch fast überschlagen und doch irgendwie nachvollziehbar bleiben. Live eine absolute Macht, Satan ist mein Zeuge.

 

                                Reinhörpflicht bitte hier ableisten, aber dalli: https://alkerdeel.bandcamp.com/

 

Woods of desolation – The falling tide

(Season of Mist)

 

Ultraeindringliche unverstellte Aggro-Vocals zwischen Leid und Hass, die man vom ersten Ton an unter der Haut spürt. Das gar nicht mehr so DSBM-lastige Instrumentale verkommt da fast zur Nebensache, die langen, meist temporeichen Stücke sind aber uneingeschränkt gelungen umgesetzt. Kenner ritzen sich spätestens jetzt das Logo in den Nacken.

 

                                Zum Waldbaden bitte hier entlang:  https://woodsofdesolation.bandcamp.com/

 

Ashenspire – Hostile Architecture

 

Haben Arcturus zusammen mit White Ward und Virus was am Laufen? Man könnte es meinen. Dosiert theatralisch, tollkühn arrangiert, selbst das Saxofon klingt nicht nach Avantgarde-Dienst nach Vorschrift. Dazu Texte über soziale und urbane Ungerechtigkeit. Höchst unbequem, zutiefst beeindruckend. Reinhörbefehl!

 

Antreten zum Bauklötzestaunen: https://ashenspire.bandcamp.com

 

Power from hell -Shadows devouring light

(Debemur Morti)

 

Überraschend seriöses, ernsthaft gutes Album der früher nicht ganz unpeinlichen Brasilianer. Neben all den hochverdichteten Black Metal-Alben der Neuzeit, erfrischt die Platte mit simplen aber zwingenden Arrangements. Und (Dis)harmonien, die richtig gut reingehen. Doch, kann echt was.

 

                                Immer rein ins Höllenfeuer: https://powerfromhell.bandcamp.com/ 

 

(Chris)


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