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Light of the morning star – Charnel noir

Light of the morning star –Charnel noir

(Debemur Morti)

 

Licht gibt’s hier nur im Bandnamen, ansonsten herrscht weithin Finsternis, allerdings nicht im Black Metal-Sinne. Das Londoner Duo Light of the morning star spielt gepflegten, sehr reduzierten Dark Metal, der manchmal ein wenig wie weniger mainstreamige Moonspell klingt, was zuvorderst aber an den wundervoll tiefen, gloomigen Goth-Vocals liegt, die „Charnel noir“ förmlich durchfluten.

 

Manchmal verfällt die Stimme auch in ein Wispern, wie z.B. im relativ harten „Lid of a casket“, das nicht zum einzigen Mal auch eine, mal mehr mal weniger subtile Nähe, zum Schwarzmetall aufbaut. Sei es über entsprechende Riffs, offene Akkorde und sonstige wohlklingende Misstöne. Nichts dergleichen ziert das Album-Highlight „Our night hours“, das dafür einen wunderbar abgehangenen Chorus liefert und in gewisser Weise auch die Anwendung für diese dritte Veröffentlichung vorgibt: für nächtliche Stunden sehr zu empfehlen. Was in ähnlichem Maße auch für den Vorgänger „Nocta“ und die initiale EP „Cemetery glow“ gilt.  

 

(Chris)

 

https://lightofthemorningstar.bandcamp.com

 

 

 

Niht -Arcanum

Niht -Arcanum

(Van)

 

Black Metal ist gegenwärtig oftmals disharmonisch, chronisch schnell und ziemlich in die Länge gezogen. Niht springen auf diesen Zug zum Glück nicht auf, die Truppe aus dem Nekrovault-Umfeld (Sänger/Bassist P. hier Z. und Gitarristin S)setzt eher auf kompakten Black Metal, der trotz deutscher, Lyrics einen deutlichen Norwegen-Touch hat. Dezent anachronistisch geht man zu Werke, ohne letztlich altbacken zu wirken oder zu sehr auf die wichtigen Alben aus dieser Ära zu schielen.  Dies ist vor allem der guten Gitarrenarbeit anzurechnen, die sich immer wieder mit harmonischen Läufen und treibenden Riffs in Szene setzt. Aber auch der Bass ist hier mehr als Beiwerk.

 

Das Tempo ist insgesamt sehr variabel und auch die gellend geschrieen, gejammerten, geburzumten oder geflüsterten Vocals scheinen vor allem darauf ausgerichtet, die textlichen Inhalte adäquat zu transportieren. Angst. Schmerz. Lüge. Sucht. Hass. Wahn. Tod. Hier geht’s ans Eingemachte und entsprechend intensiv ist die Umsetzung. Nicht immer gänzlich einnehmend, kein Album, das sich zwingend für die Jahresbestenlisten empfiehlt – aber doch spannend genug, um es ab und an mal aufzulegen.

 

(Chris)

 

https://www.facebook.com/NihtBM

White Stones - Dancing into oblivion

White Stones - Dancing into oblivion

(Nuclear Blast)

 

Wenn Martin Mendez nicht gerade hingebungsvoll den Bass bei Opeth bedient, schnallt er sich das Langholz für sein Nebenprojekt White Stones um. Ganz freispielen kann sich Mendez nicht von seinem Arbeitgeber (sofern er das denn überhaupt möchte), allerdings ist "Dancing into oblivion" wesentlich härter beziehungsweise moderner instrumentiert und auch gesanglich wird, wenn auch nicht besonders imposant, auf dem Zweitling die harsche Gangart gefahren. Dazu passend gibt es in den Highlight-Tracks "Chain of command" (überraschend derbes Sägeriff im Chorus) und "To lie or to die" (schön disharmonisch mit Meshuggah-Drive) auch durchaus distinguiert auf die Mütze, während man es in den sanfteren Momenten manchmal versäumt packend zu klingen.

 

Aber da schließt sich, dieser ketzerische Kommentar sei gestattet, dann ja vielleicht wieder der Kreis zum Brötchengeber. White Stones kann mit seiner Mischung aus Melodeath-Gesang, instrumenteller Einfühlsamkeit, rhythmischer Klasse und dem ein oder anderen brettigen Riff nicht gänzlich für sich stehen, aber im Wesentlichen mit gutem geschmackvollem Songwriting überzeugen.

Reicht ja auch.

 

(Chris)

 

https://www.facebook.com/WhiteStonesOfficial/

 

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