In Aeternum – Of Death And Fire
(Soulseller Records)
Über 20 Jahre nach dem letzten Studioalbum veröffentlichen IN AETERNUM ein neues Werk. "Of Death And Fire" schließt dabei schlüssig an die Welle jener Death-/Black-Metal-Gruppen an, die Sacramentum und Dissection in den 90ern losgetreten haben. Und das funktioniert. Das liegt wohl auch daran, dass es sich bei den drei Herren um Szeneveteranen handelt. Gerade Drummer Perra Karlsson spielte in der Vergangenheit in so mancher namhaften Band.
"The Day Of Wrath", "Bow To None" oder "The Hourglass" (mit großartig sich überschlagendem Gesang) holen den Presslufthammer heraus, während "The Vile God Of Slime" eher im Midtempo groovt. Der wohl ungewöhnlichste Track des elf Songs starken Albums ist der abschließende, episch-melodische "To Those Who Rode On". Natürlich handelt es sich dabei um eine bewusste Hommage und Weiterführung von Watains "They Rode On". Da darf deren Sänger Erik Danielsson als Gast natürlich nicht fehlen.
Doch auch diese Nummer täuscht nicht darüber hinweg, dass wir es hier zwar mit einem handwerklich starken, aber keineswegs revolutionären Album zu tun haben. Alles klingt gut, die Songs funktionieren durchweg. Dennoch fehlt das Außergewöhnliche. Wer Fan dieser Spielart ist, wird hier aber sicher den einen oder anderen Hit finden.
(Manuel)































































































