Triumpher – Piercing The Heart Of The World
(No Remorse Records)
Kennt man das zweite Album "Spirit Invictus", überrascht die Qualität des dritten Albums kaum. "Piercing The Heart Of The World" ist das klassische „Make-it“-Album. Wie in der Vergangenheit treffen auch hier Manowar und Bathory aufeinander — dieses Mal jedoch noch energetischer, noch dringlicher und noch emotionaler.
Schon während des Eröffnungsdoppels "Black Blood" und "Destroyer" bekommt man vom vielen Fist-Raising fast einen Krampf im Arm. Will man tatsächlich einen Schwachpunkt ausmachen, dann höchstens, dass auf der Nicht-Vinyl-Variante die Halbballade "Ithaca (Return Of The Eternal King)" und das ruhige "Vaults Of Immortals" direkt hintereinander stehen.
In der zweiten Hälfte stechen vor allem "Erinyes" mit seiner sich immer weiter steigernden Intensität bis in fast schwarzmetallische Gefilde sowie das ausladende "Naus Apidalia" zum Abschluss hervor. Hier packen TRIUMPHER in fast zehn Minuten noch einmal alles aus, was ihr Schaffen so stark macht: stimmungsvoller Aufbau, epochale Ausbrüche und genug Raum, um zwischendurch kurz Luft zu holen. Das braucht es auch — soll das Fist-Raising nicht zur reinen Kardioeinheit werden.
Zum zweiten Mal haben TRIUMPHER ihr vorheriges Schaffen übertroffen, ohne dabei ihren eingeschlagenen Weg zu verlassen. Noch schlüssiger und stringenter bringen die Griechen ihre Mischung aus Epic Metal und einer leichten Prise Schwarzmetall auf den Punkt.
(Manuel)































































































