Sevendust – One
(Napalm Records)
Nach dreijähriger Pause melden sich die Nu Metal Veteranen von „Sevendust“ mit ihrem 15. Studioalbum zurück. In ihren über 30 Jahren Erfahrung als Band, schaffte es die Truppe um Lajon Witherspoon sich konstant weiterzuentwickeln, ohne dabei einen kompletten Stilbruch zu vollziehen und die eigenen Trademarks über Bord zu werfen. Das setzen die Jungs auch auf „One“ wieder gekonnt um. Der Opener und gleichzeitige Titeltrack liefert direkt eine knapp 4 minütige Zusammenfassung des ganzen Albums. Mitreissende Hooks gepaart mit kraftvollen Grooves und Riffs, die zwischendurch aufgelöst werden um Spannung und Dynamik zu erzeugen. Musikalisch gibt es da wenig auszusetzen, mir persönlich sind manche Parts etwas zu „weich“, aber ich bin auch jemand der die obligatorische (Power-)Ballade auf den meisten Alben nicht braucht. Getragen werden die Songs von Lajon’s markanter Stimme. Dieser liefert auch auf „One“ wieder ordentlich ab. In den Texten gibt man sich mal düster, mal nachdenklich, aber immer wieder findet man den Weg zurück ins Positive. Für das Soundgewand hat man mit Michael Baskette die richtige Wahl getroffen, bekannt für die Arbeit mit Bands wie „Alter Bridge“ und „Falling In Reverse“. Baskette hat hier ein homogenes Produkt erschaffen, dass soundtechnisch keine Wünsche offen lässt. Für die sich selbst als „7D Army“ bezeichnende Fanbase dürfte das Album somit ein no brainer sein. Aber auch mich, der „Sevendust“ immer eher nur beiläufig wahrgenommen hat, kann die Scheibe überzeugen. Ein spannendes Stück Musik, das den Spagat zwischen den eigenen Wurzeln und künstlerischer Weiterentwicklung gekonnt meistert.
Anspieltipps: One, Is This The Real You, Construct
(Larc)

































































































