Night_Laser_Fight_For_The_Night.jpgNight Laser – Fight For The Night

(Eigenproduktion)

 

Mit NIGHT LASER aus Braunschweig, versucht sich ein weiteres Mal eine Band, aus den eigenen Landen, in Sachen Glamrock. Die Band wurde 2010 unter dem Namen NIGHTLIFE gegründet und ist also schon eine Weile unterwegs. Was die Jungs auf „Fight For The Night“ abliefern, hat Hand und Fuß, kann mit den führenden Bands der „neuen“ Glam-Generation aber noch nicht ganz mithalten. NIGHT LASER versuchen gar nicht, wie eine der etablierten Bands zu klingen, sondern spielen recht frei von der Leber weg. Songs wie „Heaven And Hell“ oder „Burning Money“ laufen ganz gut rein und flottere Sachen der Marke „On My Own“ haben die Jungs auch auf dem Kasten. Überraschend ist der schleppende, über sieben Minuten lange Rausschmeißer „Wrecked“, der mit starkem Arrangement ohne Hänger über die Zeit kommt. Allerdings klingen einige Parts oder Refrains auf „Fight For The Night“ etwas hölzern („Trouble(In The Neighbourhood)“; „Timekiller“). Als Bonus Tracks gibt es noch zwei ältere Aufnahmen, von denen besonders „Promised Land“ eine wirklich coole Melodie hat. Natürlich werden optisch, wie auch textlich, alle gewünschten Klischees bedient. Fronter Benno macht auch eine gute Figur und gibt sich bei der Piano-Ballade „Feels So Wrong“ keine Blöße.  Für meinen Geschmack sind lediglich die Gitarren aber etwas zu harmlos ausgefallen. Wenn man schon den Terminus Glam-„Metal“ benutzt, sollte man hier nicht zu zaghaft sein.  Hier hätte man ruhig etwas mehr Pfund auf die Klampfen geben können, wie bei den beiden Bonus Track, die etwas knackiger aus den Boxen kommen. Soweit schon mal ein ordentlicher Einstand. Einen optischen Vorgeschmack kann man sich bei einigen Live-Clips auf You Tube holen (www.youtube.com/user/Nightlifeclips).

Die CD ist übrigens bei Amazon für jedermann erhältlich.

 

(Schnuller)

www.nightlaser.de


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