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Evil Words (Störkanal Edition 019)Evil Words (Störkanal Edition 019)

(Störkanal)

 

Ein Polizist schießt ohne Vorwarnung in eine Gruppe junger Schüler; Ein erfolgreicher Schriftsteller verstümmelt sich mit einer Papierschneidemaschine (schneidet sich alle Finger ab) und begeht einen missglückten Suizidversuch. Zwei unterschiedliche und voneinander losgelöste Ereignisse die vordergründig nichts gemeinsam haben. Der Schriftsteller landet nach seinem missglückten Suizidversuch in der Psychiatrie. Nach und nach kommt der behandelnde Psychiater -mithilfe eines penetranten Reporters und seinen Nachforschungen - dem dunklen Geheimnis des Schriftstellers auf die Spur. Wie es scheint ist der berühmte Schreiberling verantwortlich für mehrere schreckliche und zum Tod führende Ereignisse in seiner Umgebung. Denn, alle Geschichten die er zu Papier bringt werden kurz darauf Wirklichkeit. Der Psychiater zweifelt anfangs an den mysteriösen und wissenschaftlich nicht zu erklärenden Geschehnissen, kann aber irgendwann nicht mehr die Augen davor verschließen, dass eben nicht alles mit Hilfe der Wissenschaft zu erklären ist, dass es große und dunkle Mächte da draußen gibt und, dass niemand wirklich sicher vor ihnen ist und jeder ihnen zum Opfer fallen kann.

 

"Evil Words" ist das Regiedebüt von Eric Tessier aus dem Jahr 2003. Er ist auch verantwortlich für den äußerst beklemmenden "5150 Elm´s Way". Dem Debüt sieht man an, dass Tessier handwerklich noch nicht ganz so begabt ist wie bei erwähntem späterem Werk, was die Qualität des Erstlings allerdings nicht schmälert. Er schafft es mit geringem Budget eine recht beklemmende Stimmung aufzubauen und mit einigen gelungenen Rückblenden Licht ins Dunkel des Grusel/Mystery Thrillers zu bringen. Des Weiteren setzt er das mysteriöse Element (auf welches hier nicht eingegangen wird, weil dann die Geschichte zu vorhersehbar wird) nur schrittweise in Szene, was die Spannung auf einem konstant hohen Niveau am Köcheln hält. Auch wenn die kanadische Produktion "Evil Words" insgesamt eine der schwächeren Veröffentlichungen der Störkanal Reihe ist, haben die Verantwortlichen des Labels auch mit dieser Produktion ein gutes Händchen bewiesen. Jammern über Störkanal Editionen ist in der Regel ein Jammern auf hohem Niveau und die Suche nach dem Haar in der Suppe. Denn man bekommt eigentlich immer gute Qualität und Spannung geboten.

 

Die DVD erscheint als Nummer 19 in der Störkanal Reihe, wie immer im schönen Digipack mit integriertem Booklet. An Extras gibt es nicht wirklich viel, nur die obligatorische Trailershow und den Originaltrailer. Der Film ist uncut und kann sowohl in der französischen Originaltonspur als auch in der deutschen Synchro Fassung angesehen werden.

 

(Zvonko)


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