Bonfire – MMXXIII (Dont touch The Light, Fireworks, Point Blank)
(AFM Records)

 

Bonfire dürften wohl trotz diverser Kontroversen (Gerüchte um einziges Gründungsmitglied Ziller, Sängerwechsel wegen Hilfeprojekt für ukrainische Kinder) jedem Hardrocker bekannt sein, brachte die Band doch in den 80igern die Scheiben „Dont Touch The Light“, „Fireworks“ und „Point Blank“ raus, die sich durchaus mit Größen wie Bon Jovi oder Def Leppard messen konnten. Diese Messlatte brach irgendwann weg, aber irgendwie ist die Band unkaputtbar und stellt nun mit neuem Sänger, dem Griechen Dyan Mair, eben die drei ersten Alben erneut vor. Vollkommen neu eingespielt und mit minimalen Änderungen. So ist der Sound natürlich zeitgemäß eingestellt, dadurch klingen alleine schon die Gitarren und Drums mehr nach Metal denn Hardrock und auch durch den Gesang ändert sich einiges, inklusive hoher Schreie.
Sinn und Unsinn solcher Neueinspielungen gilt es für jeden einzelnen abzuwägen und ganz selten haben wirklich mal die neuen Sachen die Nase vorn gegenüber dem Gewohnten und nicht selten spielt die Nostalgie eine ebensolche Rolle. Ob dann eine Band mit diesem Namen wirklich neue Fans anspricht sei auch mal dahingestellt. Wirft man aber ienen Blick in die Streamingdienste, könnten auf jeden Fall rechtliche Gründe im Spiel sein, denn zu finden ist da nicht allzu viel aus der Vergangenheit und da wären Bonfire nicht die einzigen, die nur durch eine Neuaufnahme auch wieder Geld sehen, wenn deren Songs dann gespielt werden.
Sollte dies also der Grund sein ist das durchaus legitim und nur fair. Die Fans allerdings werden sich mutmaßlich schwer tun und vielleicht hätte eine Neueinspielung der größten Hits es auch getan. Dazu vielleicht eine Tour und ein Livemitschnitt, sodass auf diesem Wege der Sänger etabliert worden wäre?
Wie auch immer, gut aufgenommen ist das Teil und Hits wie „American Nights“ oder „Ready 4 Reaction“ bleiben auch so Hits.

 

(Röbin)

 

https://www.bonfire.de/


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