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Bonded_IntoDarkness.jpgBonded – Into Blackness

Century Media Records

 

BONDED mussten, nach dem Albumrelease und der Releaseshow zu „Rest In Violence“ im Januar 2020, direkt die pandemiebedingte Vollbremsung hinlegen. Ehe die Band richtig Bühnenluft geschnuppert hatte, saß man also (als das wieder möglich war) im Proberaum und stürzte sich in die Arbeit für das zweite Album. Entsprechend klingt „Into Blackness“ teilweise eine ganze Ecke angepisster, intensiver und schneller. Dabei verlieren BONDED nie eine ordentliche Portion Melodie und Eingängigkeit aus den Augen, agieren aber weit entfernt vom 08/15-Thrash. Sänger Ingo zeigt wieder, dass er ein erstklassiger und variabler Shouter und Sänger ist und erinnert sogar etwas an den verstorbenen Grip Inc. Sänger Gus Chambers. Wie schon auf dem Debut verschmelzen BONDED teils moderne (Ups, Schimpfwort!) Parts mit Old-School Riffs, machen aber nicht den Fehler sich zwischen den Welten zu verzetteln, sondern thrashen oft und gerne nach vorne. „Into Blackness“ ist aber nicht nur Thrash as usual, sondern teilweise ein richtig unangenehmer und intensiver Brocken geworden. Besonders in Songs wie „Division Of The Damned“, „Destroy The Things I Love“ oder “Ill-Minded Freak” sind intensive, harte Songs, die von Ingo mit entsprechenden Vocals versehen sind.  Dem gegenüber stehen klassische Thrasher wie „Watch (While The World Burns)“ und „The Eyes Of Madness“, die mit tollen Hooks verziert sind. Die Produktion von Corny Rambadt hat definitiv internationales Format und ist im Gesamtbild fett, aber nicht steril. Allerdings auch ganz klar nicht Old-School. „Into Blackness“ ist definitiv kein Thrash Metal Fastfood, sondern bietet viel mehr. Songwriting und Spieltechnik auf Bundesliga Niveau, mindestens!

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/bondedofficial/

 


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