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SweepingDeath_Tristesse.jpgSweeping Death – Tris+esse

(Eigenproduktion)

 

SWEEPING DEATH aus dem bayerischen Süden legen mit „Tris+esse“ ihre neue EP vor. Die beiden vorherigen Veröffentlichungen „Astoria“ und „In Lucid“ boten schon sehr guten, proggigen (Thrash-)Metal. Die Thrash Elemente waren schon auf „In Lucid“ nicht mehr so präsent und treten auf „Tris+esse“ noch etwas in den Hintergrund, dafür ist die Musik eine Ecke düsterer ausgefallen, wofür die Band unter anderem Tribulation als Einfluss nennt. Ganz in diesen Gefilden kommt man nicht an, verleiht dem bandeigenen, sowieso schon eigenständigen Sound, noch eine weitere Nuance. Geblieben sind die Piano-Zwischenspiele, welche die Songs immer wieder stimmungsvoll verbinden. Hinzu kommt in „The World As Will“ noch ein Cello, das sich perfekt in den Song einfügt. Ins Gesamtbild passt auch der verstärkte Einsatz von cleanen Gitarren. Immer wieder wird man von tollen Ideen überrascht, die oft zwischen zurückhaltend und kraftvoll fließend wechseln. Die Gitarrenarbeit im Allgemeinen ist erste Sahne, man höre nur das Gitarrensolo am Anfang von „Alter The Rift“!  Sänger Elias geht immer mehr aus sich heraus und wird mit jeder Veröffentlichung sicherer. Die Band arbeitet konsequent an ihrem Sound, erweitert ihn merklich, verändert ihn aber nicht radikal. Der EP Titel „Tris+esse“ und die drei Songs bilden ein Konzept um die Zahl „3“ und das Thema Traurigkeit. SWEEPING DEATH geben sich größte Mühe, irgendwo auf den ausgetretenen Pfaden der harten Musik noch unbetretene Flecken zu finden. Das klappt bisher sehr gut und ich bin gespannt, wohin es die Jungs als nächstes treibt. Wer auf vielschichtigen, sehr gut ausgearbeiteten, aber immer durchschaubaren Metal steht, sollte die Jungs hier auf dem Schirm behalten.

 

(Schnuller)

 

https://sweepingdeath.de/

 


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