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VinyanVinyan

(Koch Media)

 

Jeanne und Paul Bahlmer (Emanuelle „Mission: Impossible“ Beart und Rufus „Dark City“ Sewell) suchen in Thailand nach ihrem vermissten Sohn Joshua. Seit der verheerenden Tsunami Katastrophe ist der Kleine verschwunden und als Jeanne ihn auf einem Doku Video über Kinder in Burma zu erkennen glaubt, setzen die Beiden alles daran ihn zu finden. Paul ist zwar skeptisch und denkt insgeheim das sein Sohn ums Leben kam, doch Jeanne ist sich sicher das er verkauft wurde. Eine Praktik die in den Armenvierteln Thailands wohl fast schon ganz normal ist. Das Ehepaar muss jede Menge Geld auftreiben um allerlei Zwielichte Gestalten zu bezahlen, die ihnen mit Informationen weiterhelfen können. Dann geht die Reise in den Dschungel endlich los. Jeanne und Paul, ein schmieriger Skipper und ein unglaubwürdiger Gangster der behauptet er könne den Jungen garantiert finden. Immer wieder scheinen sie auf Spuren von Joshua zu stoßen, jedoch verschlimmert sich Jeannes Zustand je tiefer sie in den Dschungel vordringen. Als der Skipper und dann auch der „Reiseführer“ einfach abhauen und die Beiden zu Fuß in die grüne Hölle müssen, erfüllt sich ihr Schicksal...

 

Fabrize du Welz (sein voriger Film „Calvaire“ ist auch hier bei uns besprochen) hat hier einen Thriller im Stil von „Herr der Fliegen“ oder „Apocalypse Now“ (ohne Krieg jedoch) gedreht. Immer tiefer geht es in den Dschungel und das Pärchen zerfleischt sich geradezu – hier erinnert mich „Vinyan“ fast schon an „Antichrist“ von Lars von Trier. Die Stimmung wirkt ständig bedrohlich, sei es in den verrufenen Bars und Puffs wo sich die Eltern Hilfe für ihr Unternehmen suchen oder sei es in verlassenen Dschungel Dörfern wo aggressive Stämme von Kindern auf die Jagd gehen und das ganze Geschehen geradezu surreal wirkt. Der Streifen ist echt gelungen und das Spiel von Beart (extrem attraktive Französin by the Way) und Sewell tut einen großen Teil dazu bei. Ansehen!

 

Die DVD von Koch Media kommt in Amaray Hülle mit Ton in DTS und 5.1 (D) sowie Englisch in 5.1 und ein gutes, scharfes Bild. Trailer und ein informatives, ca. 50 minütiges „Making Of“ runden das positive Gesamtbild von „Vinyan“ ab.

 

(Arno)


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