TomorrowsOutlookBlackWavesTomorrow’s Outlook – Black Waves

Battlegod Productions

 

Lange acht Jahre sind seit dem letzten Album „A Voice Unheared“ der Norweger TOMORROW’S OUTLOOK ins Land gezogen. Die Band stammt ganz aus dem Norden von Norwegen. Jenseits des Polarkreises in der Nähe der Lofoten lebt es sich vermutlich etwas gemächlicher, als bei uns im Herzen Europas…man hat sicherlich mehr Zeit. Zeit, die man genutzt hat, um lange an den neuen Songs zu feilen. Zudem ist „Black Waves“ in ein Rahmenkonzept gefasst, das wahre Geschichten aus der arktischen Küstenregion aufgreift, die tief im Volksmund, aber auch im Aberglauben, der Anwohner verwurzelt sind. Die Songs funktionieren aber allesamt auch ohne diese Information und das übergeordnete Konzept. Selbst bezeichnet die Band ihren Stil als Power Metal, was aber auf eine falsche Fährte führt. TOMORROW’S OUTLOOK sehe ich eher in einer Reihe mit Lethal, Titan Force oder auch Iron Fate, mit großen Melodien und ausgefeilten Gesangsarrangements. Damit wären wir bei Sänger Tony „Thunder“ Johannessen, der eine fantastische Stimme besitzt und es sich irgendwo zwischen Bruce Dickinson, Michael Kiske und Tobias Sammet gemütlich gemacht hat. Mit so einem Sänger ist es selbstredend ein Leichtes, solche Songs umzusetzen. Das Album braucht natürlich auch einige Durchläufe, bis sich die Songs und Melodien richtig festsetzen und entfalten. Dann haben Fans von melodischem Metal, mit leichter progressiver Kante, einen echten Dauerbrenner für die heimische Anlage. Bei der Produktion konnte die Band auf die Erfahrung von Sascha Paeth (Avantasia, Heaven’s Gate) vertrauen, der hier erstklassige Arbeit geleistet hat. Wenn ich Songs herauspicken müsste, wären das „Oceans Of Sadness“, „Black Waves“ oder „The Monument“. Musik die bei aller arktischen Kühle wohlige Schauer spendet.

 

(Schnuller)

 

www.tomorrowsoutlook.com

 

 

 


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