Konquest – Dark Waters
No Remorse Records
Das dritte KONQUEST Album „Dark Waters“ erzählt eine Geschichte, in der der Protagonist im Geiste so einiges erlebt. Sowie das Licht ausgeht, erhebt sich sein Geist und geht auf Reisen. Seine Fantasie ist zugleich Zufluchtsort und Schlachtfeld. Nun, ganz so abgespaced ist die Musik dahinter nicht. Diese lässt sich leicht unter NWOTHM einsortieren. Genauer gesagt, Freunde von Kerrigan oder Century sollten ihre Freude an KONQUEST haben. Chef im Ring ist Alex Rossi aus der Toskana, der auch das dritte Album (inklusive echter Drums) komplett im Alleingang aufgenommen hat. Für Auftritte hat der Allrounder aber ein paar echte Leute an der Hand. Die Produktion ist klassisch old-schoolig, lag ebenfalls in Rossis Händen, wurde aber von Arthur Rizk (Eternal Champion, Enforced, Cavalera Conspiracy) gemischt. Die Songs liegen bei o.g. Eckpunkten, zu denen man durchaus auch Iron Maiden der späten 80er hinzufügen kann. Musikalisch hat alles Hand und Fuß, läuft gut rein und besitzt einen gewissen Wiedererkennungswert. Gemacht, um im Old-School Underground Beachtung zu finden, das sollte auch mit „Dark Waters“ gelingen. Für weitere Schritte auf der Karriereleiter, sollte etwas mehr in die Produktion investiert werden. Eine feste Band wäre sicherlich auch nicht hinderlich. Macht Laune, sicherlich auch live, für höhere Weihen wird’s eher schwer. Zum Anchecken: Dark Waters, Over The Edge, Kubla Khan (A Vision In A Dream).
(Schnuller)
https://konquest.bandcamp.com/

































































































