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LiquidSteel_MountainsOMadness.jpgLiquid Steel – Mountains Of Madness

Metalizer Records

 

Wow, da haben LIQUID STEEL aus Innsbruck auf ihrem dritten Album aber mal einen großen Schritt nach vorne gemacht. Schon die ersten beiden Alben haben richtig guten Metal geboten, auf „Mountains Of Madness“ sind die Songs allerdings noch eine ganze Ecke packender und abwechslungsreicher geworden. Auch wenn der Titelsong und das düstere Coverartwork auf der namensgebenden Story von H.P. Lovecraft basieren, ist „Mountains Of Madness“ keineswegs düster ausgefallen. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass das idyllisch am Karwendelgebirge gelegene Innsbruck so sehr auf das Gemüt drückt und unterschwelligen Wahnsinn verbreitet. Der Opener „Traveller In Time“ ist natürlich kein Blind Guardian Cover und bleibt der Marschrichtung der Band treu. Flotter und melodischer Metal mit tollen Vocals, der trotz bekannter Zutaten, durchgehend treffsicher in Szene gesetzt ist. Die Trefferquote der Melodien ist sehr hoch und vor allem die beiden Männer an der Axt haben kräftig zugelegt. Die vielen toll ausgearbeiteten Leads und Melodien sprühen nur vor Spielfreude. Neben dem schon genannten Titeltrack lässt die Band in „Alpine Warrior“ ihre epische Ader ein weiteres Mal von der Leine. Der dem Ötzi gewidmete Track kommt keinesfalls aufgesetzt daher und begeistert ein weiteres Mal durch die tollen Leads. Neben klassischem Metal in „Victim Of The Night“ und „Phoenix“ lässt man auch rockige Elemente einfließen. „Nothing To Loose“ und vor allem „City Lights“ haben zwar einen anderen Drive, fallen aber keineswegs aus dem Rahmen und erweitern das Album lediglich um eine weitere Facette. Selbst den klassischen Higher-Fire-Desire Reim in „Heavy Metal Fire“ kann man kommentarlos durchwinken. Jungs, das ist ein echt geiles Album geworden!

 

(Schnuller)

 

https://liquidsteel.at

 

 

 


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