Mooncry – A Mirror´s DiaryMooncry – A Mirror´s Diary

(SAOL)

 

Die freizügigen Ansichten der beiden (fast) Nackten Damen auf dem Luis Royo meets altes Nightwish-Coverartwork lässt nichts Gutes erahnen. Doch statt antiquiertem Träller-Opern-Metal oder noch nie in Form gewesenem Italo-Powermetal gibt es auf „A Mirror´s Diary“ anständigen, symphonischen Melodic Metal, der in seinen straighteren Passagen (und vor allem wegen der ähnlichen Stimmlage von Sänger Sali) häufig an die Ruhrpottveteranen von Rage erinnert („Defamed Pride“, „Reflections Of Lies“), dabei durch die zahlreichen Orchestrierungen aber opulenter daherkommt als die (inzwischen wieder) basischeren Songs von Peavy & Co.

 

Wer sich eine Schnittmenge aus „End Of All Days“ und einem Drittel des Bombasts von Epica vorstellen kann und mögen würde, der sollte „A Mirror´s Diary“ mal ein Ohr schenken, denn die Fünf Jungs vom Bodensee haben hier ein solides drittes Album abgeliefert.

 

(Michael)

 

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