AntiAntiAnti_AmorAnti.jpgAnti Anti Anti – Amor Anti

(Eigenproduktion)

 

Wenn man nicht genau weiß, welche Musik man machen will, stellt man sich am besten in den Proberaum und fängt an drauflos zu kloppen. So soll es den Jungs von ANTI ANTI ANTI laut ihrer Bio ergangen sein. Glaube ich gerne! Herausgekommen ist ein herzerfrischender Old-School Bastard aus Punk und Thrash Metal mit viel Speed, Geschrei, etwas Groove und tatsächlich auch einigen Melodien und Hooklines. „Amor Anti“ ist das zweite Album des Quartetts aus Köln, die ziemlich überall wildern, wo es ihnen gefällt. Das sind in erste Linie die schon genannten Eckpunkte, kann allerdings schon mal in Richtung grooviger Metal („Powermongers“, „Desiring Machine“) ausschlagen. Mit Stef Hunter hat man dazu noch einen Sänger in der Band, der nicht nur herzerfrischend schreien kann, sondern auch die eine oder andere Melodie auspackt. Quasi Anarchie und Rebellion mit ein wenig Zuckerguss. Wer sich also zwischen Thrash („The Lies Of Man“), Highspeed Punk („Why can’t you die”), Moshcore (“Crimson Space Queen”) und Artverwandten zu Haus fühlt, wird an „Amor Anti“ seine helle Freude haben. Die Klampfen klingen für mich allerdings etwas zu trocken und hätten noch eine Portion Bratfett vertragen können. Ansonsten bleibe ich gerne Anti! Großartig!

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/AntiAntiAntiOfficial/

 


Musik News

Movie News

Bücher