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CrazyLixx_StreetLethal.jpgCrazy Lixx – Street Lethal

Frontiers Music

 

Mit “Street Lethal” sind Danny Rexon und seine Mannen mittlerweile beim siebten Studioalbum angelangt. Obwohl die Band stur an ihrer Linie festhält, haben sie es wieder mal geschafft ein Album voller Hits und ohne Abnutzungserscheinungen aus dem Hut zu zaubern. Bei wem die frühen Alben von Danger Danger oder Ratt noch regelmäßig durch die Anlage rauschen, kommt an den CRAZY LIXX kaum vorbei. Durchgehend alle Songs auf „Street Lethal“ sind gespickt mit mörderischen Refrains, die förmlich danach schreien, in großen Stadien von mehreren tausend Fans mitgesungen zu werden. Einige der Songs stecken so tief in den 80ern, dass man meint, sie stammen aus Soundtracks zu Filmen wie Top Gun oder Interceptor. Songs wie „Reach Out“ oder „On Fire One Soul“ versetzen mich direkt in die 80er, wenn man die Wochenenden mit schlechtem Wetter vor dem VHS Rekorder verbringen musste. Schon beim kurzen Intro „Enter The Dojo“ musste ich sofort an Karate Kid denken. Immer wenn man denkt, jetzt müssten die LIXX ihr Pulver verschossen haben, explodiert die nächste Hookline-Granate in den Boxen. Nach dem ruhigen, mit Loops unterlegten Instrumental „Final Fury“, zieht der in der Mitte des Albums platzierte Titeltrack mächtig an und reißt die Aufmerksamkeit wieder an sich. Ein Kunststück das fast jeder Song auf dem Album schafft. „Caught Between The Rock N’ Roll“ entführt den Hörer mit leichten Western Anleihen der Marke Cinderella/Bon Jovi direkt in die schwedische Prärie. Mit „Thief In The Night“ konnte man ein weiteres Albumhighlight tatsächlich am Ende des Albums platzieren. Großes Kino, erstklassig in Szene gesetzt. Da kommt ein Genrefan kaum dran vorbei.

 

(Schnuller)

 

https://www.crazylixx.com/

 


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