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Horns of Domination -Where voices leave no echo

(Sepulchral Voice)

 

Die Nürnberger Horns of Domination sind für den deutschen Underground so ein bisschen das, was Sadistic Intent für den amerikanischen sind. Mit dem Unterschied, dass die Franken nur schlanke sechs Jahre die Ungeduld ihrer Anhänger strapaziert haben. Gelohnt hat sich das Warten allemal – “Where voices leave no echo” ist sensationell gut geworden. Ich kenne das begeistert aufgenommene Demo ehrlich gesagt nicht, kann das neue Album also nicht in Relation dazu setzen, aber das hindert mich nicht daran, den Longplayer an dieser Stelle abzufeiern.

 

Wo fang ich an? Beim sehr ausgewogenen, stockfinsteren Klangbild, bei den derbe rausgeätzten aber gut verständlichen Vocals von Gitarrist C.G. oder doch lieber bei den oft disharmonisch angelegten Melodien, die mindestens fünf der sieben Stücke zu fast schon surrealer Strahlkraft verhelfen. Egal, letztlich stimmt auf diesem Album ohnehin alles. Das Songwriting ist in seiner immer wieder neu gewichteten Mischung aus flirrender Raserei, fiesem Riffing, akustischen Einschüben und doomiger Schwere (selbst Skepticism kommen einem an einer Stelle in den Sinn) zu gleichen Teilen hochintensiv und kurzweilig.

 

Auf einzelne Tracks dabei einzugehen, erübrigt sich bei dieser geballten Famosität (oder so ähnlich). Ganz klar, diese Scheibe rollt meine Jahrescharts von hinten auf. Weil sie extrem gut ist, aber auch weil sie wirklich mit jeder Sekunde in mein Extrem-Metal Beuteschema passt. Antesten, kaufen, genießen! 

 

(Chris)

 

https://hornsofdomination.bandcamp.com/


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