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ANTIOCH_V.jpgAntioch – V

Iron Shield Records

 

Diese Jungs stammen aus Windsor, der südlichsten Stadt von Kanada, quasi in Spuckweite von Detroit. Wie der Albumtitel schon direkt aussagt ist „V“ die fünfte Veröffentlichung der Band (die erste EP mitgezählt). Auch „V“ ist eine EP mit 5 Songs, aber immerhin 27 Minuten Spielzeit. Da mich die fünf Songs nach den ersten Durchläufen etwas ratlos zurückließen, habe ich im Netz erst einmal geschaut, was ANTIOCH bisher fabriziert haben. Das lässt sich mit klassischem Metal mit eher europäischer Prägung am besten zusammenfassen. Das hört man auf „V“ im Prinzip nur noch partiell. Der Opener „Hang The Eagle“ ist ein speediger Kracher mit teils sehr hohen Vocals, die mich etwas an 3 Inches Of Blood erinnern. „Demon Wick“ erinnert mich, mit dem latent schleppenden Groove und die entrückten Vocals, verdammt an die Landsmänner von Cauldron. „On A Ledge“ würde durchaus den schwedischen Hair Metallern Crashdiet gut zu Gesicht stehen und hat schon fast Single Charakter. Dem 7-Minütigen „A Facade At The Third Castle“ würde ich gar eine Glam/Punk Schlagseite attestieren, dazu die durchgehend hymnisch gehaltenen Vocals machen den Song sehr interessant, aber schwer einzuordnen. Das härtere „Cloven Hooves“ rockt dagegen rotzig nach vorne und passt irgendwie nicht ganz in das ursprünglich klassische Metal Konzept.

ANTIOCH haben hier einige Songs zu einer kruden, aber interessanten und coolen Mischung zusammengewürfelt, die schwer zu beschreiben ist. Ob die Jungs hier ein paar Ideen aufgenommen haben, die auf den regulären Alben keinen Platz finden, oder ob hier ein Stilwechsel ansteht, wird sich wohl auf dem nächsten Album klären.

 

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/antiochmetal/

 


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