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Totentanz Magazin Nr. 28 out now!

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Titan – Evolve or DieTitan – Evolve or Die

(Euro Video)

 

In einer nahen Zukunft ist die Erde durch Überbevölkerung, Umweltverschmutzung, Kriege, etc. unbewohnbar geworden. Wenn nicht bald eine Lösung des Problems gefunden wird geht die Menschheit unter! Schlaue Wissenschaftler haben zum Glück herausgefunden das „Titan“, der größte Mond des Saturns, bewohnbar wäre für Menschen, aber sie müssten sich erst „anpassen“ lernen, also genetisch verändern um dort atmen zu können und die Kälte zu ertragen. Der ehemalige Air Force Pilot / Kriegsveteran Rick Janssen (Sam „Avatar“ Worthington) erklärt sich bereit im Dienste der Menschheit an dem Gen Experiment von Professor Martin Collingwood (Tom „Operation Walküre“ Wilkinson) teilzunehmen. Doch es läuft alles nicht so wie geplant. Rick verändert sich nicht nur äußerlich zu einer Art „Amphibienmensch“ sondern auch seelisch. Er bringt seine Frau Abigail (Taylor „Argo“ Schilling) und den Rest der Crew in Gefahr. Collingwood offenbart dadurch seine wahre Seite und will Rick aus dem Weg räumen lassen…

 

Nettes Low Budget Sci-Fi Filmchen, das trotz schmalen Budgets einige größeren Namen aufweisen kann. Der Deutsche Student Academy Award Gewinner Lennart Ruff durfte hier sein Langfilm Debut drehen und man kann ihm attestieren saubere Arbeit abgeliefert zu haben. Man darf gespannt sein wie sich die Karriere des Mannes weiterentwickelt, eine gute erste Visitenkarte hat er mit „Titan“ hingelegt.

 

Die Bluray hat Top Bild und sauberen HD DTS Ton in D/E sowie Trailer und Interviews als Extra.

 

(Arno)

 

 

                         Und hier noch ein Special zum Film mit Dank an voll:kontakt Promotion:

 

 

                      Der Übermensch: Die realen Versuche, den menschlichen Körper zu verbessern

 

 

die Natur und damit auch der menschliche Körper entwickeln sich durch Evolution stetig weiter. Dieser Prozess findet jedoch über einen Zeitraum von vielen Millionen Jahrenstatt. Was passiert jedoch, wenn der Mensch diese Zeit nicht mehr hat?

 

Wir nehmen die bevorstehende Veröffentlichung des Science-Fiction-Dramas TITAN zum Anlass, einen Blick auf die realen Versuche zu werfen, den menschlichen Körper zu verbessern.

 

Das TITAN-Projekt

 

Könnte die Wissenschaft völlig frei von moralischen oder wirtschaftlichen Grenzen den menschlichen Körper verändern, TITAN-Projekt wäre ein mögliches Ergebnis. Durch zahlreiche Injektionen und Veränderungen des genetischen Materials wird dabei eine neue Form des Menschen geschaffen, die das Überleben der gesamten Spezies auf einem neuen Planeten ermöglichen könnte. Dass dies jedoch auch schreckliche Risiken birgt, wird im Science-Fiction-Drama TITAN nun eindrucksvoll dargestellt.

 

Auch wenn es sich bei diesem Szenario noch um reine Fiktion handelt, kann der Mensch in der Realität bereits auf einige beachtliche Erfolge zurückblicken. Diese Versuche, den Lauf der Evolution zu beschleunigen, sind teils genial, teils kurios, definitiv aber faszinierend und eine Erwähnung wert.

 

Prothesen

 

 Sie sind die üblichste Form, Nachteile der Natur auszugleichen: Prothesen. Wenn der Mensch durch einen schweren Unfall ein Körperteil verliert oder vielleicht sogar schon von Geburt an körperlich beeinträchtigt ist, können sie helfen, trotzdem noch ein weitgehend normales Leben zu führen. Die Möglichkeiten reichen dabei von einfachen nachgebildeten Gliedmaßen bis hin zu Implantaten, die beispielsweise einem tauben Menschen das Hören ermöglichen. Der technische Fortschritt ist dabei rasant. Während frühe Prothesen noch starr und unbeweglich waren, stehen moderne Modelle, gesteuert durch elektrische Impulse, der Natur in Sachen Beweglichkeit in nichts nach. Kein Wunder also, dass entsprechend ausgestattete Sportler mittlerweile Höchstleistungen erzielen.

 

Wer die ersten erfundenen Prothesen in der Zeit des ersten Weltkriegs vermutet, irrt übrigens gewaltig: Belegt sind die künstlichen Gliedmaßen tatsächlich schon für eine Zeit um 2.000 vor Christus. So haben Archäologen zum Beispiel bei einer Ausgrabung in Ägypten eine Mumie mit einem künstlichen großen Zeh entdeckt. Bei Experimenten mit einem Nachbau stellte sich heraus, dass dieser tatsächlich funktionierte.

 

Body Modification

 

Einen Schritt weiter gehen Anhänger der Body-Modification-Szene. Während Prothesen in den meisten Fällen nur am Körper angebracht werden, werden hier Gegenstände in den Körper implantiert, um so einen mehr oder weniger sinnvollen Nutzen zu erbringen.

 

Als Inspiration dienen dabei Piercings oder Tattoos, die einen rein ästhetischen Charakter haben. Bei der Body Modification werden nun beispielsweise Magneten verwendet, die in die Fingerkuppen eingesetzt werden. Der Anwender hat so die Möglichkeit, kleinere Metallgegenstände aufzulesen oder speziell dafür ausgerichtete Geräte zu bedienen. Auch die Implantation von Mikrochips ist auf diesem Wege möglich, so wie es bereits bei Tieren seit Jahren praktiziert wird. Versehen mit einem einzigartigen Zahlencode, der über Funk abgerufen werden kann, lassen sich so mit einer einfachen Handbewegung Türschlösser öffnen oder Handys entsperren. Durch eingebaute Sensoren können außerdem Daten wie die Körpertemperatur gemessen und an eine App auf dem Smartphone übermittelt werden.

 

Es wird stetig versucht, die Anwendungsbereiche dieser Technik auszuweiten und die so erlangte Kontrolle des Menschen über seine Umgebung zu verbessern. Aktuell fristen derartige Body Modifier allerdings noch ein Nischendasein und werden von der Allgemeinheit bestenfalls belächelt.

 

Gentherapie

 

 Während die vorherigen Methoden dem menschlichen Körper lediglich Gerätschaften hinzufügen, um seine Leistungsfähigkeit so nachträglich zu verbessern, soll bei der Gentherapie der Körper selbst angepasst werden. Das Hauptaugenmerk der wissenschaftlichen Arbeit liegt dabei auf dem medizinischen Gebiet, wo durch den Austausch defekter Gene Krankheiten bekämpft werden.

 

 Es gibt außerdem Bestrebungen, die Entwicklung von Lebewesen bereits vor der Geburt zu beeinflussen. Kleinere Tiere wie Ratten oder Fische konnten bereits mittels gentechnischer Methoden grundlegend verändert werden. So sorgten in der Vergangenheit Fische für erhebliches Aufsehen, die tatsächlich im Dunkeln leuchteten und bei Aquarienliebhabern heiß begehrt waren. In der Europäischen Union sind derart veränderte und als GVO (Gentechnisch veränderter Organismus) bezeichnete Organismen, im Gegensatz zu den USA, bisher nicht zugelassen. Versuche am Menschen stecken bisher noch in den Kinderschuhen.

 

 

 

 

 


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