The Order – Empires
Massacre Records
Dass Victory Sänger Gianni Pontillo zu Nazareth gewechselt ist und dort die Nachfolge von Carl Sentance antritt, ging groß durch die Medien. Dass Gianni Pontillo eigentlich hauptamtlich und schon seit über 20 Jahren, bei den Eidgenossen THE ORDER als Sänger aktiv ist, fällt leider gerne unter den Tisch. Sehr schade ist das, vor allem da THE ORDER durchaus etwas mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Hier kommt das neue Album „Empires“ ins Spiel, das wieder erstklassigen Stoff in der Schnittmenge von Hard Rock und melodischem Metal bietet. Auch auf dem siebten Album hat sich die Ausrichtung nicht maßgeblich geändert, außer dass ich „Empires“ eine Ecke eingängiger finde, als den Vorgänger. Neben dem harten Titeltrack oder „Warriors“ gibt es auch einige radiotaugliche Songs. „Living For The Nightlive“ rockt schön nach vorne und „Wherever I Go“ wäre Ende der 80er sicherlich zum Top 10 Hit geworden, wenn er von Whitesnake oder Van Halen (Hagar-Phase) gekommen wäre. Recht deutlich lässt sich der Text von „Fight For Your Rights“ wie ich finde als Kritik an das aktuellen US-Regierung (und natürlich ähnlich gelagerten Flachpfeifen) verstehen, die „ihr“ Land ohne Rücksicht auf Verluste weltweit demontieren. Mit dem abschließendem „The Bonehead’s Back – Promises And Illusions“ hauen THE ORDER dann noch ein 10-Minütiges Epos raus, das ich von der Band so auch noch nicht gehört habe. Hard Rock Made in Switzerland war schon immer ein Gütesiegel und das prangt auch auf „Empires“ in vollem Glanz.
(Schnuller)
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