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Overlorde-AwakentheFury.jpgOverlorde – Awaken The Fury

No Remorse Records

 

OVERLORDE stehen für feinen US-Metal, egal ob man die rare `87er EP oder das bisher einzige komplette Album „Return of the Snow Giant“ aus dem Jahre 2004 als Beispiel nimmt. Nun gibt es knapp 20 Jahre nach dem letzten Album mit „Awaken The Fury“ neuen Stoff, an dem sich sicherlich einige die Zähne ausbeißen werden. Konnte man auf dem letzten Album noch Bobby Lucas hören, so hat man mit George Tsalikis (ex-Zandelle/ex-Gothic Knights) wieder einen kompetenten Vocalakrobaten finden können. Anfangs bleiben OVERLORDE ihrem bisherigen Stil auch treu, man merkt aber recht schnell, dass sich die Melodien des neuen Frontmannes nicht so leicht in den Ohren festsetzen, wie man das bisher gewohnt war. Im Verlauf der üppigen 56 Minuten werden die Songs allerdings immer verspielter und verschachtelter, leider ohne wirklich Eindruck zu hinterlassen. Wenig hilfreich ist auch die Produktion, die Gitarrist Mark Edwards in der Hand hatte. Die Drums (E-Kit?) klackern mehr, als dass sie klingen und die Gitarren tönen ebenfalls nach Konserve und nicht nach echtem Amp. Das virtuose Basspiel von John Bunucci ist erste Sahne, kann das Album leider auch nicht wirklich retten. Wer es kauzig und verschroben mag, wird an „Awaken The Fury“ sicher seine helle Freude haben, alle anderen sollten erst mal ein Ohr riskieren. Hier will ich „Awaken The Fury“ und „Ashes“ eingängige Songs und „Destroy Us All“ sowie „Migraine“ (Nomes Est Omen) für die eher schrägen Vertreter zum Reinhören nennen.

 

(Schnuller)

 

https://www.overlorde.com/


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