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After_all_eos.jpgAfter All - Eos

Metalville

 

„Eos“ ist das mittlerweile zehnte Album der Belgier AFTER ALL, die ihren Stiefel konsequent durchziehen, aber durchaus immer um ein paar Facetten erweitern. Eine weitere Konstante bei AFTER ALL sind Besetzungswechsel. Ein Jahr nach dem letzten Album „Waves Of Annihilation“ (2016) übernahm der jetzige Sänger Mike Slembrouck das Mikro und präsentiert sich als bisher melodischster Frontman der Band. Auf diese neuen Möglichkeiten hat sich die Band direkt eingelassen und lässt ein paar proggige, sowie balladeske Elemente in die Musik einfließen. Ein gelungener Schachzug. Der klassische Speed/Thrash wird natürlich beibehalten, aber die neuen Facetten machen das Album umso interessanter. Obendrauf besitzt Slembrouck eine tolle Stimme, die das auch umsetzen kann. Aber daran, dass AFTER ALL bei vollem Tempo wie immer ein feines Riffgewitter abliefern, hat sich nichts geändert. Wie „The Judas Kiss“ oder „Demons Raging“ eindrucksvoll beweisen. Gegenüber stehen die tolle Halbballade „Waiting For Rain“ oder das ruhige, melancholische „At Dawn’s First Light“ (ganz große Vocals!). Stark ist auch „Shadows Of The Mind“, das nach einem tollen proggigen Mittelteil wieder die Kurve zum Anfangsriff findet. Mit „Eos“ setzen AFTER ALL ein starkes Ausrufezeichen, dass Thrash Metal auch im Jahre 2022 keine Sackgasse ist. Wer auf Septagon und die letzten Artillery Alben steht, zugreifen! Ganz klar ein spätes Jahreshighlight für mich!

 

(Schnuller)

 

http://afterallmetal.com/

 


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