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V.e.r.s.u.s. - PerversusV.e.r.s.u.s. - Perversus

(Eigenproduktion)

 

Was macht eine Band, die wegen einer Pandemie nicht touren kann? Na sie nimmt die nächste Scheibe auf! So haben auch die Jungs von V.e.r.s.u.s ihren neuen Longplayer „Perversus“ eingespielt. Zwar konnte die Band 2021 wenigstens ein paar Konzerte plus einige Streaming Events durchziehen, trotzdem hatten sie noch genug Hummeln im Hintern, um die nächste Platte anzugehen.

Nach der Chartplatzierung des Vorgängers „Doktrin“ hat man die Messlatte für den Nachfolger ziemlich hoch gehängt.

Mit „Lebst du schon“, „Was ist hier nicht los“ und „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ präsentieren Versus zu Beginn der Platte drei Songs, die dazu anregen, alte Angewohnheiten und schlechte Verhaltensmuster zu überdenken, und sich ins Positive weiterzuentwickeln. Alle drei Songs bieten eine schöne Mischung aus guter Laune, Nachdenklichkeit und positiver Energie gepaart mit ordentlich Ohrwurmpotential.

Der Track „Herz und Haut“ ist eine Hommage an die treuen Fans, von denen sich scheinbar recht viele ein Tattoo der Band haben stechen lassen. Hier gefällt mir besonders der Anfangsriff sehr gut, der etwas an Mötley Crüe erinnert. Der Song zeigt aber auch wieder, dass Versus weiterhin mit beiden Beinen auf dem Boden stehen und eine starke Verbindung zu ihren Fans haben.

„Der Weg des Kriegers“ dreht sich um das Lebensmotto von Sänger und Klampfer Nils: Es kommt nicht darauf an, wie viele Schläge man einsteckt, sondern wie oft man wieder aufsteht. Ein Song, der zum durchhalten animiert. Sowas können wir bei dem Scheiß, der derzeit passiert, alle gut gebrauchen…

Da es keinen Song zum Albumtitel gibt, fragt man sich natürlich wo sich das perverse auf Perversus findet. Hier wird man bei den unverfänglichen Titeln „Immer gut!“ und „Ich mag dich!“ fündig. Die Worscht muss halt hochgehalten werden, haha.

Gegen Ende der Platte findet sich mit „Der in deinen Rosengarten scheißt“ dann noch einer meiner Favoriten des Albums. Der Song hat einfach alles: gute Riffs, provozierender, gesellschaftskritischer Text und Kraftausdrücke.

Mit „Perversus“ bleiben sich die Frankfurter Buben ihrem Stil treu und bieten eine Mischung aus Rock und Metal, gepaart mit Ohrwurmtexten. Wem die beiden letzten Alben gefallen haben, der kann auch hier ohne Probleme zugreifen.

Ob es wieder mit einer Chartplatzierung klappt bleibt abzuwarten, aber das Potential dafür hat „Perversus“ auf jeden Fall!

 

 

Anspieltipps: Am Arsch vorbei geht auch ein Weg, Herz & Haut, Semper Fi

 

https://www.versus-ffm.de/

 

(Larc)


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