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Darkthrone – Eternal HailsDarkthrone – Eternal Hails

(Peaceville)

 

Nur fünf Tracks stehen auf dem 19. Studioalbum der norwegischen Legende Darkthrone. Diese sind aber z.T. recht lange so dass man doch auf eine über 40-minütige Albumlänge kommt. Diesmal haben sich die zwei kultigen Mucker Nocturno Culto (Guitar/Bass/Voice) und Fenriz (Drums) neben den obligatorischen 80er Kauz Metal meets Punk Einflüssen vor allem „Doom“ auf die Fahnen geschrieben. Oder „Black Epic Heavy Metal“ – wie es auf dem Booklet steht. Das Duo agiert in einer völlig eigenen Welt mit saugeilen Celtic Frost ähnlichen Gitarren Riffs die immer genau richtig kommen. Dazu Nocturno´s rauer Gesang und starke Drum Punches von Fenriz. Ein Stück wie „Wake of the Awakened“ zeichnet sich durch lange Doom Parts aus die aber auch von Uptempo Riffs unterbrochen werden und immer irgendwie schwarz und düster klingen, auch wenn die Black Metal Tage bei den Nordlichtern längst passe sind. Ich steh unheimlich auf die Stimmungen die dieses Mal erzeugt werden.  „Voyage to a North Pole Adrift“ ist auch so ein 9 Minüter der nie langweilig wird und viel Abwechslung innehat obwohl alles sehr reduziert und simpel klingt. Eben Darkthrone – die können einfach Gestricktes unheimlich effektiv einsetzen. Der finale Track „Lost Arcane City of Uppakra“ wird nach der Hälfte der Spielzeit zum Mellotron unterstützten Space Rocker der dich in Verbindung mit dem Betrachten des Coverartworks in ferne Welten beamt. „Eternal Hails“ ist ein grandioses Werk, Mitte 2021 schon ein Kandidat für die Jahres Top Ten. Very much Eternal Hails indeed!

 

(Arno)

 

www.darkthrone.no

 


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