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CASKET ROBBERY - Logo

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Mit ihrem fulminanten und technisch anspruchsvollen full-length Zweitschlag "Rituals Of Death" hat die infernale Todesschwadron CASKET ROBBERY aus Madison, Wisconsin ein modernes, sinisteres, aggressives und horrorinfiziertes Death Metal Monster aus der Taufe gehoben. Um dem Brutal Death Fivepiece hierzulande ein wenig des Supports zukommen zu lassen, den es ohne Frage verdient hat, fragte ich bei den US-Amerikanern kurzerhand bezüglich der Beantwortung einiger Fragen an. Frontpeitsche Megan Orvold-Scheider, sowie ihr Ehemann, Bandmitbegründer und Saitenhexer Cory Scheider erklärten sich ohne Umschweife dazu bereit. In den folgenden Zeilen erfahrt ihr nun, was mir die beiden Extrem-Metaller rund um CASKET ROBBERY zu berichten hatten.

 

CASKET ROBBERY - Rituals Of Death

TT: Ihr seid recht aktiv in den sozialen Medien. Dennoch behaupte ich jetzt mal, dass euer Bekanntheitsgrad in Deutschland noch nicht so hoch ist. Was gibt es über CASKET ROBBERY zu sagen, was jeder Death Metal Fan in Deutschland über euch wissen sollte?

 

Megan: Hallo! Wir sind eine Horror-beeinflusste Death-Metal-Band und wir würden es LIEBEN, eines Tages nach Deutschland zu kommen!

 

Cory: Du wirst die Riffs lieben!

 

TT: Euer zweites Album "Rituals Of Death" steht kurz vor der Veröffentlichung. Warum hat es letzten Endes so lange gedauert, es zu veröffentlichen? Zwischen dem Debüt "Evolution Of Evil" und dem aktuellen Output liegen immerhin sechs Jahre. Das neue Material war doch schon länger fertig, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Woran hat das im Einzelnen gelegen und was sollte man eurer Meinung nach sonst noch über euren neuen Output wissen?

 

Cory: Wir standen kurz vor der Veröffentlichung und wurden dann volle Kanne von der Corona-Pandemie erwischt. Leider hat das all unsere Pläne zunichtegemacht. Als uns klar wurde, dass es LANGE dauern würde, bis sich die Dinge wieder normalisieren würden, entschieden wir uns dazu, weiter nach Labels zu suchen, um das Album zu veröffentlichen. Wir haben uns sogar daran gemacht, einiges an der Produktion, den Aufnahmen, dem Mix des Albums aufzupolieren. Der Hauptfaktor war jedoch, dass wir es nicht veröffentlichen wollten, bevor wir wieder auf Tour gehen konnten. Also haben wir uns die Zeit genommen, dieses Album noch besser zu machen. Wir wissen, wie sehr sich unsere Fans danach gesehnt haben, wissen aber auch, dass sie die kleinen „Extras“, die wir überall reingepackt haben, sehr zu schätzen wissen werden. Wir sind eine Band, die dermaßen Live- und Tour-orientiert ausgelegt ist, dass wir einfach nicht veröffentlichen wollten, bevor wir wieder auf Tour gehen, unsere Fans, die das Album gekauft haben treffen und ihnen die Hand schütteln könnten. Wir freuen uns, wieder zu einem normalen Zeitplan zurückzukehren und arbeiten bereits an den nächsten Veröffentlichungen, die keine weltverändernden Verzögerungen haben werden! Wir sind startklar!

 

TT: Hat das vielleicht auch mit den unzähligen Line-Up-Wechseln in der Vergangenheit zu tun? CASKET ROBBERY hat seine Bandmitglieder in der Vergangenheit ja gewechselt wie die Unterhosen.

 

Cory: Die Besetzungswechsel hatten nicht allzu viel mit den Verzögerungen zu tun. Glücklicherweise haben wir seit unserer 2017er EP „The Ascension“ die gleichen Kernmitglieder. Das bin ich, Megan und Troy als die konstanten und die wichtigsten Songwriter. Wir haben ein reibungslos funktionierendes System zum Aufnehmen und Schreiben entwickelt und seitdem Bryan Bykowski am Bass ist, ist er zu einem gewichtigen Teil des Schreibprozesses avanciert. Troy ist ein phänomenaler Produzent und für einen Großteil des Sound- und Aufnahmeprozesses dieser Veröffentlichung verantwortlich. Die Veränderungen betrafen also hauptsächlich die Tour-Mitglieder, weil es nun mal für jeden schwierig ist, zu touren. Dafür muss man so viele Opfer bringen.

 

TT: "Rituals Of Death" dreht sich häufig um Horror, okkultes und natürlich um den Tod. Ist es ein eher spielerischer Umgang mit diesen Themen und gibt es so etwas wie einen roten Faden oder ist euch das weniger wichtig?

 

Megan: Es war uns schon immer extrem wichtig, diese etwas verspielte Bildsprache in diese derben Themen zu integrieren. Davon einmal ganz abgesehen haben wir uns schon immer zu Horror, Okkultismus und Tod hingezogen gefühlt und uns von diesen Themen inspirieren lassen. Dieses Album hat einige der finstersten Materialien hervorgebracht, mit denen wir uns jemals beschäftigt haben und wir haben die unsichere Zeit zwischen 2020 und 2022 dazu genutzt, in die dunkelsten Ecken unserer selbst zu blicken.

 

Cory: Ja, wir haben immer verspielte Thematiken, aber auf diesem Album gibt es eine Menge zu entdecken, was die Stimmung, die Gefühle, die die Texte hervorrufen, sowie die musikalischen Themen anbetrifft. Diese dunklen Zeiten die wir durchgemacht haben, sind definitiv in diesem Album enthalten. Ich denke, das wird etwas sein, an das wir immer denken werden, wenn wir diese Songs hören oder spielen.

 

TT: Ihr habt ein bockstarkes Claymation-Video zu "Bone Mother" produzieren lassen. Wie seid ihr darauf gekommen, die Story um Baba Jaga (Yaga), welche der slawischen Mythologie entstammt, aufzugreifen und in ein musikalisches Konzept aufzunehmen? Woher kennt ihr Baba Jaga?

 

©CASKET ROBBERYMegan: Ich war schon immer von okkulter Folklore fasziniert und ich liebe es, Bilder hiervon in meinen Texten zu verarbeiten. Die Folklore rund um Baba Yaga und die ZAHLREICHEN modernen Darstellungen von ihr haben mich wirklich in den Bann gezogen. Ich wusste sofort, dass ich einen Song über sie machen wollte. Irgendwie ist das einfach so gekommen und hat sich zu dem entwickelt, was es jetzt ist. Shayne Minott von Blood Budget Productions hat sich um die komplette Storyline des Videos gekümmert und letztlich meine Texte, wie auch die Geschichte an sich, zum Leben erweckt...er ist DER WAHNSINN.

 

TT: Die Hintergründe zu "Return To The Sky" fand ich sehr interessant. Ich glaube, das zielt ein bisschen auf die tibetanische Himmelsbestattung ab, oder? Was kannst du mir darüber sagen?

 

Megan: Ja genau darum geht es. Ich habe ein Buch über die verschiedenen Todesrituale überall auf der ganzen Welt gelesen, bin in die verschiedenen Kulturen abgetaucht. Das hat mich eben fasziniert. Diese Vollkommenheit, der Erde etwas zurückzugeben. Die zyklische Natur von Leben und Tod durch all die Kreaturen…das ist unglaublich schön.

 

TT: Ihr habt kürzlich auf dem Tennessee Metal Devastation Festival in Beech Lake in Lexington im sogenannten Bible Belt (von evangelikalem Protestantismus geprägtes Gebiet der USA) gespielt. Ich habe das Geschehen rund um dieses Festival ein wenig verfolgt. Ich konnte kaum glauben, dass es 2022 noch Leute gibt, die Heavy Metal verteufeln und solche Festivals verbieten wollen. Es war sogar die Rede davon, dass Festivalgegner aufgrund des Wortes "Devastation" im Titel davon ausgingen, dass auf dem Festival etwas Schreckliches passieren würde. Was ist dir vorher und danach auf dem Festival im besonderen Maße aufgefallen? Und wie lief das Festival für euch?

 

Megan: Das Festival war einfach unglaublich. Zach (Zachary Moonshine), Raven (Moonla) und ihre gesamte Crew haben dieses Festival veranstaltet und uns absolut damit umgehauen, wie professionell alles lief und wie gut wir betreut wurden. Dieses Festival war der Höhepunkt unserer Tour. Wir hatten die Gelegenheit, so viele Leute kennenzulernen und so viele neue Fans und Freunde hinzuzugewinnen. Ich war dermaßen überwältigt von der Menge an Kindern und Jugendlichen vor Ort und es war wunderbar, so viele von ihnen treffen zu können. Wir haben in den Veranstaltungsorten, in denen wir ansonsten auftreten, nicht so oft die Gelegenheit, vor „allen Altersgruppen“ zu spielen. Das hat jede Menge Spaß gemacht. Und zu sehen, wie jüngere Generationen genießen, was wir tun, war so rührend und etwas, das ich nicht für selbstverständlich halte.

 

TT: Es gab auch eine Art "Satanic Panic" von der örtlichen Kirche in Lexington, TN, über den Text von "Annibelle's Hell". Worum ging es dabei genau? Ich meine, ich kenne den Text, aber man kann es auch übertreiben. Wie seid ihr auf diesen Umstand aufmerksam geworden und habt ihr Kontakt zu Mitgliedern der Kirche aufgenommen, um euch zu erklären oder wäre derartiges in euren Augen eher kontraproduktiv gewesen?

 

Megan: Nun, „Annibelle’s Hell“ ist vor meiner Zeit als Sängerin entstanden (auch wenn ich jetzt die Stimme von ihr in dem Song bin). Ich habe einen ganzen Arsch voll Benachrichtigungen erhalten, dass sich eine Gruppe von Leuten mit der Band und den Texten beschäftigt hat und wir landeten mit diesem Song einen Volltreffer an diesem Tag. Jeder, der auch nur einen kurzen Blick auf eine unserer Seiten wirft, weiß, dass wir stark vom Horror beeinflusst sind…und insbesondere dieser Song ist stark von genau diesem Thema beeinflusst…einem Horrorfilm eben und den darin enthaltenen Themen. Das war also alles ziemlich albern. Aber…, manche Leute werden immer Angst vor dem haben, was sie nicht kennen und was sie nicht verstehen. Wir bleiben einfach wer wir sind und unser Ruf, sowohl beruflich als auch persönlich, spricht in dieser Branche für sich.

 

TT: Ihr wart kürzlich auf der Blood & Blasphemy Tour mit SUMMONER'S CIRCLE in den USA unterwegs. Welche Eindrücke sind euch dabei besonders positiv oder gar negativ in Erinnerung geblieben?

 

©CASKET ROBBERYMegan: Diese Tour war von Anfang bis zu Ende der Hammer. Summoners Circle ist eine Truppe unglaublich talentierter Musiker und unglaublich netter Leute. Sie jeden Abend live sehen zu können, war ein absoluter Genuss. Wir hatten jeden Abend extrem viel Spaß mit ihnen. Wir freuen uns darauf, in naher Zukunft mehr mit ihnen machen zu können. Dies war unsere erste Tour seit dem Shutdown und es war einfach wundervoll. Wir sind vor der Covid-19-Pandemie schon etliche Male durch den Süden getourt und so war es einfach nur genial, wieder dort unten zu sein, in neuen Venues zu spielen und alte Freunde zu treffen. Wir sind definitiv bereit, bald wieder auf Tour zu gehen.

 

TT: Wie seid ihr an das französische Nuclear Blast/Believe-Sublabel Blood Blast Distribution gekommen? Ist es überhaupt ein richtiges Label oder eher ein reiner Vertrieb?

 

Cory: Blood Blast sind eine reine Vertriebsgesellschaft. Es gibt immer mehr Bands, die diesen Weg gehen. Es war wirklich eine tolle Zeit, gemeinsam mit ihnen an dieser Veröffentlichung zu arbeiten und es gab eine sehr gute Resonanz von der Ankündigung der Unterzeichnung bis zur Veröffentlichung.

 

TT: Was haben wir in näherer und fernerer Zukunft ansonsten von CASKET ROBBERY zu erwarten? Und gibt es Pläne bzgl. einer Europa-Tour?

 

Cory: Wir hoffen, bald nach Europa zu kommen. Wir waren kurz davor, eine Europatournee anzukündigen, als die Pandemie zuschlug. Leider hat die Pandemie gerade all unsere Pläne kaputt gemacht. Ähnlich wie bei vielen anderen Bands, die wir kennen und die um 2020 herum hart gearbeitet haben. Wir bauen die Dinge wieder auf und werden so schnell wie möglich wieder dorthin gelangen wo wir waren! Wir sind gespannt auf die Resonanzen auf dieses Album in Europa. Wir denken, es wird eine großartige Zeit.

 

(Janko)

 

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- original english version -

 

With their brilliant and technically demanding full-length second strike "Rituals Of Death", the infernal death squad CASKET ROBBERY from Madison, Wisconsin have avoked a modern, sinister, aggressive and horror-infected Death Metal Monster. In order to give the Brutal Death Fivepiece a bit of support in Germany, which it undoubtedly deserves, I asked the Americans to answer a few questions. Frontwhip Megan Orvold-Scheider and her husband, band co-founder and string wizard Cory Scheider unreservedly agreed to do so. In the following lines you will find out what the two extreme metallers had to tell me right around CASKET ROBBERY.

 

CASKET ROBBERY - Rituals Of DeathTT: You are quite active on social media. Nevertheless, I would say that you are not very well known in Germany yet. What is there to say about CASKET ROBBERY that every Death Metal fan in Germany should know about you?

 

Megan: Hello! We are a horror-influenced death metal band, and we would LOVE to come to Germany one day!

 

Cory: You’re gonna love the riffs!

 

TT: Your second album "Rituals Of Death" is about to be released. Why did it take so long to get published? There are at least six and a half years between the debut "Evolution Of Evil" and the current output. The new material was ready a long time ago, if I understood that correctly? What was the reason for that in detail and what else do you think is important to know about your new output?

 

Cory: We were just about ready to release and then covid hit, unfortunately it derailed our plans.  When we realized that it was going to be LONG time before things were normal we decided to keep searching for labels to release this and we even decided to touch up some of the production/recording/and mixing on the album.  The big factor was that we knew we didn’t want to release this until we could tour, so we took the time off to make this album even better.  We know our fans were aching for this, but also know they would appreciate the little “extra” we put into everything.  We are such a live/touring oriented band that we just did not want to release this until we could hit the road and meet and shake the hands of our fans that bought it.  We’re excited to be back to a normal schedule and are already writing for the next releases, which will not have any world altering delays! We’re ready to go!

 

TT: Does that maybe have something to do with the countless line-up changes in the past? CASKET ROBBERY has changed its band members like underpants in the past.

 

Cory: The lineup changes didn’t have much to do with delays. Fortunately we have had the same core members since our 2017 EP “The Ascension”. Them being Myself, Megan, and Troy as the constants and the main song writers.  We’ve got a great system down for recording and writing and since added Bryan Bykowski on bass and he has been an awesome addition to writing.  Troy is a phenomenal producer and has been a huge part of the sound and recording process on this release. So the changes have been mainly in the touring members because, well, it is difficult for anyone to tour.  You have to make so many sacrifices to do that. 

 

TT: "Rituals Of Death" is much about Horror, the occult and of course about death. Is it a more playful handling with these themes, is there something like a common thread or is that less important to you?

 

Megan: Its always been really important to us to add that somewhat playful imagery in these heavier themes. That being said we’ve always been drawn to and taken inspiration from horror, the occult, and death. This album has produced some of the darkest material we’ve faced and we really utilized the uncertain time between 2020-2022 to really tap into that darkness in each of us.

 

Cory: Yea, we always have playful themes but there is a lot to unpack in this album as far as the vibe and feeling of the lyrics and musical themes.  Those dark times we went through are really in this album, and I think will be something we never forget every time we listen or play these songs.

 

TT: You had a powerful claymation video for "Bone Mother" produced. How did you come up with the idea of ​​taking up the story of Baba Jaga (Yaga), which comes from Slavic mythology, and incorporating it into a musical concept? How do you know Baba Yaga?

 

©CASKET ROBBERYMegan: I have always been fascinated with occult folklore and really love drawing imagery of that into my lyrics. The folklore surrounding Baba Yaga and the NUMEROUS modern-day depictions of her have really drawn me in. So I knew right away that I wanted to do a song on her. It kind of just flowed from that and turned into what it is now. Shayne Minott from Blood Budget Productions took full reign of the storyline of the video and really brought my lyrics and the story to life…he is AMAZING.

 

TT: I found the background to "Return To The Sky" very interesting. I think that's aimed a bit at the Tibetan sky burial, isn't it? What can you tell me about it?

 

Megan: It absolutely is. I was reading a book about various death rituals around the world and diving into different cultures and that fascinated me. The beauty of giving back to the earth and the cyclical nature of life and death through all creatures…is incredibly beautiful.

 

TT: You played the Tennessee Metal Devastation Festival at Beech Lake in Lexington in the so called Bible Belt (area of ​​the USA dominated by Evangelical Protestantism) lately. I followed the happenings around this festival a bit. I could hardly believe that in 2022 there are still people who want to demonize heavy metal and ban festivals like this. There was even talk of festival opponents assuming something terrible was going to happen at the festival because of the passage "Devastation" in the title. What did you notice about it beforehand, at the festival and afterwards? And how did the festival go for you?

 

Megan: The festival was absolutely incredible. (Zachary Moonshine), Raven (Moonla) and their entire crew put on this festival and blew us away with how professionally things ran and how well we were taken care of. This festival was the highlight of our tour. We had the opportunity to meet so many people and make so many new fans and friends. I was so blown away by the amount of children and teenagers there and being able to meet so many of them was wonderful. We dont get the opportunity in the venues we play at to be “all ages” a lot so that was something fun and seeing younger generations enjoying what we do is so very humbling and something I do not take for granted.

 

TT: There was also some kind of "Satanic Panic" from the local church in Lexington, TN over the lyrics of "Annibelle's Hell". What was it about? I mean, I know the lyrics, but you can also overdo it. How did you become aware of this fact and did you get in contact with members of the church to explain it to you or would such a thing be rather counterproductive in your eyes?

 

Megan: So, ‘Annibelle’s Hell’ is before my time as vocalist(though I am the voice of her in the song). I received a bunch of notifications that a group of people had dug into the band and the lyrics and were having a field day with this song. Anyone who takes one look at any of our pages knows that we are heavily influenced by horror…and that song, in particular is heavily influenced by just that…a horror movie and the themes in it. So all of that was pretty silly. But…some people are always going to fear what they dont know and dont understand. We’re just going to be us, and our reputation both professionally and personally speaks for itself in this industry.

 

TT: You were recently on the Blood & Blasphemy Tour with SUMMONER'S CIRCLE in the USA. Which impressions do you remember particularly positively or negatively?

 

©CASKET ROBBERYMegan: This tour was a blast from start to finish. Summoners Circle is a group of incredibly talented musicians and incredibly kind people. Watching them perform every night was an absolute treat. We had so much fun with them every single night. We’re looking forward to doing more with them in the very near future. This was our first tour back since the shutdown and it was wonderful. We’ve toured the south numerous times pre-covid so getting back down there and playing new venues and seeing old friends was really terrific. We are very ready to hit the road again soon.

 

TT: How did you get the French Nuclear Blast/Believe sub label Blood Blast Distribution? Is it even a real label or more of a pure distributor?

 

Cory: Blood Blast is a distributor.  You see more and more bands going this route. We really had a great time working on this release with them and it’s been a very good response from when we announced the signing up until the release.

 

 

TT: What else can we expect from CASKET ROBBERY in the near and distant future? And are there any plans for a European Tour?

 

Cory: We are hoping to get to Europe soon.  We were on the verge of announcing a European tour right when the pandemic hit and unfortunately the pandemic just reset all of our plans.  Much like many other bands that we know that were working hard right around 2020. We’re rebuilding things and we’ll get there as soon as we can!  We are excited about the response of this album in Europe, we think it’ll be a great time.

 

(Janko)

 

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