Mad Max – Stories Of Destiny
ROAR /Reigning Phoenix Music
Nach dem 2020er Album „Stormchild Rising“ wurde es recht unruhig im Bandgefüge von MAD MAX. Seit dem Ausstieg von Michael Voss, der sich mittlerweile auf seine Arbeit mit Michael Schenker konzentriert, war der Posten des Sängers nicht wirklich konstant besetzt. Auf dem letzten Album “Wings Of Time” (2022) war Julian Rolinger zu hören, der auch nicht übermäßig lange in der Band war. Auf „Stories Of Destiny“ gibt der Brite Alan Clark sein Debut, der mit Dark Heart/Tokyo Rose schon zur NWOBHM Zeiten aktiv war. Außerdem hat Ur-Sänger Andreas Baesler im Track „Piece Of Candy“, einer Neuaufnahme eines Songs der ersten Single/EP von 1981, einen Gastauftritt. Weiterhin hat Bandchef Jürgen Breforth mit „Weapons Of Love“ und „Til’ The End Of Time“ zwei unveröffentlichte Songs aus dem Jahr 1991 ausgegraben. Große Auswirkungen auf den Bandsound haben all diese Änderungen nicht. Nach wie vor wird Hardrock und melodischer Heavy Metal mit hoher Melodiedichte und gerne etwas Zuckerguss präsentiert. Hierfür wurden einige Songs zusammen mit u.a. Sascha Gerstner (Helloween), David Readman (Pink Cream 69) und natürlich Michael Voss geschrieben. Durchweg gelungene Musik, auch wenn mir die Stimme von Michael Voss echt fehlt. Wenn man auf „Stories Of Destiny“ wirklich etwas bemängeln will, dann ist es „Dulles Falsos“, die von Baesler gesungene spanische Version von „Peace Of Candy“, die etwas holprig rüberkommt. Das ist auch der einzige kleine Kritikpunkt. Gewohnt gute Kost aus Münster.
(Schnuller)

































































































