Marc Amacher – Overdrive
(Hoboville)

 

Könnt ihr euch eine Mischung aus Westernhagen, ZZ Top und Brian Adams vorstellen? Nein? Ja? Egal, so oder so ähnlich klingt das Album des Sängers Marc Amacher. Wobei, so einfach sollte man es sich dann doch nicht machen, denn die Stimme ist für sich genommen wirklich einmalig. Vielleicht ein bisschen zu viel auf cool und abgefuckt getrimmt, aber eben doch gut eigen und passend zu diesem Soundtrack. 2016 machte der Musiker bei The Voice Of Germany mit, auch wenn er aus der Schweiz stammt, kann man ja mal eingliedern.
Meist bietet das Album für Metaller nicht wirklich was, Blues, Southern und ein wenig Rock. Etwas mehr knallt es bei „Fool“, was zwar eine gewisse Härte versprüht, aber nicht wirklich metallisch klingt.
Wer also einen Kneipensoundtrack möchte oder etwas Biker Atmosphäre in seinem Partykeller, der kann hier nichts verkehrt machen. Im kleinen Club mit 50 Gästen könnte die Musik auch zünden, wahrscheinlich auch genau dafür gedacht. Ob die läppischen 26€ fürs Digipack im eigenen Shop wirklich den Verkauf ankurbeln bleibt zunächst mal offen.

 

(Röbin)

 

https://marcamacher.net

 


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