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PESTILENCE- ExitivmPestilence - Exitivm

(Agonia Records)

 

Die Progressive Death Metal Dinos PESTILENCE aus Enschede in den Niederlanden sind ein Garant für technisch anspruchsvollen Extrem Metal. Das Old School Todesbataillon hat, mit einigen Unterbrechungen, allerdings auch bereits 35 Jahre auf dem Buckel. Mit ihrer beharrlichen Vehemenz, dem eigenständigen Bouquet und einer dynamischen, sphärischen bis bedrohlichen Aura, bringt das neu formierte Quartett einen unschlagbaren Boliden an den Start. Die Thrash Metal Einflüsse der Anfangstage hat man glücklicherweise nie ganz abgeschüttelt und so hat man auch mit dem neuesten Überflieger "Exitivm" (totale Zerstörung) eine derbe, vielschichtig aufgebaute und fetzige Stahlzentrifuge kreiert. Nachdem sich das Besetzungskarussell kürzlich auch bei PESTILENCE zu schnell drehte und dabei die drei Kurzarbeiter Calin Paraschiv (Lead Guitars), Bassist Edward Negrea, sowie Septimiu Hărşan (Drums) aus der Bahn warf, verstärkte sich Sänger und Leadgitarrist Patrizio "Patrick" Mameli, der PESTILENCE im Jahre 2008 wiederbelebte, für die Aufnahmen zu "Exitivm" kurzerhand mit Rutger van Noordenburg (Lead Guitars), den Bassisten Joost van den Berg, sowie Drumgott Michiel van der Plicht.

 

Nach dem cinematischen Intro "In Omnibvs" stimmen die Abkömmlinge des Schattenreichs direkt ein, in den traditionsbewussten Gesang von Blut und Tod, um das Auditorium mit ihrer neunten Todeswalze "Exitivm" in einem perversen Poly- und Crossrhythmik Blutbad zu ertränken. Die Meister der Extreme zocken ihr geist- und abwechslungsreiches Gebolze wie immer mit Raffinesse und in technischer Perfektion. Die labyrinthische Fingerfertigkeit an den Saiteninstrumenten ist dabei nicht minder beachtenswert. Die beiden Leadgitarristen Patrizio Mameli und Rutger van Noordenburg eifern nämlich absolut versiert und ambitioniert um die Wette, begehen aber zu keinem Zeitpunkt den Fehler, sich in Frickeleien zu verlieren. Photo: Marc van PeskiDas abgefrazte Timbre und die ausdrucksstarke, kratzig-röchelnde Gesangsperformance von Frontkehle Mameli liegen irgendwo in der Schnittmenge zwischen John Tardy, sowie Chuck Schuldiner und sind über jeden Zweifel erhaben. Die alten Meister haben es eben verflucht noch mal drauf! Die Extrem Metal Veteranen PESTILENCE laden auch so einige seichte Jazz/Fusion Anleihen in ihr progressives Gitarrenspiel und das sprunghafte Geballer. Dabei hält Patrizio stets das Zepter in der Hand und Michiel van der Plicht den Bleifuß auf den Pedalen. Die Unheil verkündende Knochencombo hat sich dabei dem Mid- bis Uptempo verschrieben.

 

Mit freundlicher Unterstützung von dezent eingebrachten, synthetischen Soundlayers, föhnen die zehn neuen Brutal Technical Old School Death Metal Songs (exklusive In- und Outro), trotz ihrer komplexen und progressiven Architektur konsequent und erdig durchs Gebälk. "Exitivm" verspricht 38:58 Minuten feinstes europäisches Death Getrümmer mit fettem, schwerem oder auch hart angerissenem Riffing! Die klare, druckvoll pollernde, futuristisch angehauchte und bedrohlich-düstere Soundkulisse wurde im Sommer 2020 von Gründungsmitglied Patrizio Mameli und seinem Co-Produzenten Jory Hogeveen im niederländischen Pitch Note Productions erzeugt. Die Totengräber haben mit "Exitivm" ein aggressives, straightes und punktgenaues Extrem-Eisen aus dem Feuer geholt, welches seinem Namen alle Ehre macht.


(Janko)

https://www.exitivm.com/

https://www.facebook.com/Pestilenceofficial

 

 

Checkt ein in den Ritus totaler Zerstörung:

Morbvs Propagationem:

https://youtu.be/ZORCcePzoE8

 

Deificvs:

https://youtu.be/IcUAvP-gEwk


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