Thy Art Is Murder – GodlikeThy Art Is Murder – Godlike

(Human Warfare)

 

Mit „Godlike“ kommt der sechste Longplayer der australischen Deathcore Maschine „Thy Art Is Murder“ in die Läden. Vier Jahre sind seit dem letzten Album „Human Target“ vergangen. Während der heißen Phase von Corona legten die beiden Gitarristen Andy Marsh und Sean Delander die Schlachtäxte für 2 Jahre komplett nieder. Dies führte laut eigener Aussage von Marsh zu einer Art „Rebirth“ beim Songwriting. Das kann ich nur bestätigen!

„Godlike“ klingt durchweg dynamischer und vielschichtiger als die Vorgänger. Die Songs wirken experimentierfreudiger ohne dabei an Härte einzubüßen. Der Sound ist einfach nur massiv und drückt einem beim Hören auch noch die letzten Gehirnzellen gegen die Schädelrückwand, haha.

Wirkliche Schwächen leistet sich die Scheibe nicht. Für mich stechen besonders das bereits ausgekoppelte „Blood Throne“, sowie „Lesson In Pain“ und „Corrosion“ heraus. Hier merkt man, weshalb „Thy Art Is Murder“ derzeit im Extrem Metal Bereich ganz vorne mit dabei sind. Die Songs wechseln mühelos zwischen melodischen Parts, brutalem Stakkato-Riffing und technischen Einlagen, sodass nie Langeweile entsteht. Passend dazu brüllt Chris McMahon in gewohnter Manier alles in Grund und Boden.

Mit dem letzten Song des Albums „Bermuda“ wird auch mal leicht von der Deathcore Schiene abgewichen und eine atmosphärische Doomwalze ausgepackt.

Wer seine Gehörgänge also mal wieder ordentlich durch die Mangel drehen will, der sollte auf jeden Fall mal in „Godlike“ reinhören. Fans der Vorgänger können sowieso bedenkenlos zugreifen.

 

https://www.thyartismurder.net/

 

(Larc)

 


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