Seraina Telli – Green
(Metalville)
Google macht schlau: Die Dame die hier mit ihrem Soloalbum vorstellig wird, war also die Frontfrau von Burning Witches, der Schweizer Female Metal Band, denen sich anfänglich auch mal Schmier von Destruction angenommen hat. So kommt also die Verbindung zu Metalville und somit zu einem Metalmagazin wie Totentanz zustande. Vom Metal ist allerdings auf diesem schon viertem Solo Album nur noch in bestimmten Phasen etwas zu erahnen, ansonsten regiert hier Rock wie man ihn von Melissa Etheridge oder Natalie Imbruglia („Torn“) kennt. Radiotaugliche Mucke also, die bei Bob im Feierabendverkehr, Rocklandradio Sonntags mittag oder Rockantenne irgendwann eben läuft. Das ist handwerklich super, die Songs haben Hooks, krasse Gesangsmelodien und Frau Telli hat eine perfekte Stimme für diese Art von Musik.
Ein Rockalbum mit klarem weiblichem Gesang der dennoch Power hat, kann man wohl nicht besser aufnehmen. Metaller müssten halt dementsprechend offen für die Musik sein. Geschmackssache, aber Respekt vor diesen allesamt super in Szene gesetzten 12 Songs!
(Röbin)































































































