Wildhunt-AletheiaWildhunt – Aletheia

Jawbreaker Records

 

Sportliche 10 Jahre sind seit dem ersten Album „Descending“ ins Land gezogen, dafür hat sich auf „Aletheia“ auch einiges getan. Die Thrash-Roots der Österreicher wurden etwas gedämpft, was den Songs wesentlich mehr Platz für die ausgefeilte Gitarrenarbeit lässt. Zudem wurde der Melodieanteil deutlich erhöht. Ebenso wird der Hang zu langen Songs mit leichter Prog-Schlagseite stärker ausgelebt. Die Songs sind alle mindestens 7 Minuten lang, wenn man das Intro und ein akustisches Zwischenspiel außen vorlässt. Ähnlich wie bei den Süddeutschen Sweeping Death, lassen die Gitarristen ihren Riffs freien Lauf und schichten etliche feine Melodien darüber, hier allerdings deutlich weniger düster. Das gibt den Songs eine gewisse epische Note, wozu die Stimme von Gitarrist/Sänger Wolfgang Elwitschger mit leichter Heldentenor-Kante ziemlich gut passt. Die ausschweifenden Arrangements offenbaren keine Längen, da in den Songs wirklich viel passiert und man immer wieder von der starken Gitarrenarbeit überrascht wird. Zieht euch am besten den Titelsong (Link unten) mal rein. Ein durchgehend starkes Gesamtwerk!

 

(Schnuller)

 

https://www.wildhunt.at/

 

https://www.youtube.com/watch?v=sDWbB4je4IU

 

 


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