Edenbridge – Set The Dark On Fire
(Steamhammer)

 

Als im Jahr 200 Edenbrdige ihr Debüt Album rausbrachten, wurden etliche Promo EPs auf Konzerten verteilt, mit angeteaserten Songs der Scheibe. Angeteasert hat gewirkt, der Sammler hats erweitert aber irgendwann gemerkt, nee, zündet nicht so recht, belanglos bzw. langweilig irgendwie, im Vergleich zu z.B. den Vorreitern des Symphonic Metal mit weiblichem Gesang Nightwish.
Doch das mittlerweile dann schon 12. Album überrascht dann doch. Dabei steht mit dem Opener zwar ein typischer Track am Anfang, der aber leider auch etwas belanglos ist. Im Gegensatz zur erwähnten finnischen Band ist aber hier neben Hauptsongwriter und Bandgründer Lanvall immern och Sabine am Gesang und das ausfaden weckt Erinnerungen an die vorhin erwähnte unsitte, Songs auf Promos einfach auszublenden. Hier ja leider so gewollt.
Besser wird’s dann mit „Cosmic Embrace“, bei dem ein Orchester gute, düstere Stimmung verbreitet und bei „Where The Wild Things Are“ kommen keltische Melodien zum Einsatz und das gefällt dann wirklich richtig gut und war so nicht zu erwarten.
„Our Place Among The Stars“ erinnert anfangs etwas an Axel Rudi Pell, entwickelt sich aber dann zu einer leicht progressiven düster Halbballade mit vielen guten Ideen und Melodien. Und so geht es weiter, ein stimmiger Mix aus harten Riffs, Melodien, Proggigen Wechseln, mal orientalisch, mal balladesk, mal Metal.
Das ist Symphonic Metal auf ganz hohem Niveau, jeder der im Metal diesem Genre und eben weiblichen Vocals was abgewinnen kann, sollte hier definitiv zuschlagen, denn mittleerweile haben sich die oben erwähnten Urväter so weiter bzw. wegentwickelt, dass die Österreicher hier klar die Nase vorn haben.

 

(Röbin)

 

https://www.edenbridge.org/

 


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