Chriz Doe – Cookie Doe
(Fastball Music)
Cookie Doe ist das Debüt Album der sauerländischen Alternative Metaller Chriz Doe. Wer sich jetzt über die Namensgebung wundert, der sollte sich mal das Cover ansehen. Letztendlich hat man es mit einer Band zu tun, die auch laut Beipackzettel Humor groß auf ihre Fahne geschrieben haben, die aber ihre Musik ernstnehmen und für ein erstes Lebenszeichen gut abliefern. Das geht mit den beiden Öffnungstracks „No Pain, No Gain“ und „Welcome To The Doez“ los, bei denen die Drums ballern, die Riffs schmettern und die Stimme leicht angekratzt hervorragend zum Rest passt. Ein wenig Keyboard noch hinein, fertig ist ein gutes Alternative Album, dass genug Härte besitzt um nicht als Weichspühler durchzugehen und dennoch eine gewisse Radiotauglichkeit nicht verleugnen kann. Ein paar kleine Schönheitsfehler gibt’s hier und da, welche aber der kurzen Lebensdauer der Band zu verschulden sein dürften. So klingen manche Refrains („10000 Days“) ebenso wie die Betonung mancher Wörter etwas gewollt emotional und, hmm, vielleicht weinerlich? Irgendwie hört man halt hier und da noch so erste Gehversuche einer ehemaligen Schülerband raus, die ihren ersten Contest gewonnen hat.
Dafür aber macht die fette Produktion einiges wett und wie oben geschrieben, für ein Debüt Album ein wirklich starkes Zeichen. Allerdings nehmen die Keyboards im Laufe des Album irgendwie zu und die Band driftet etwas zu sehr in Richtung Escilletric Callboy ab. Muss man dann eben mögen.
(Röbin)
https://www.facebook.com/ChrizDoeOfficial/?locale=de_DE































































































