
Leatherhead - Violent Horror Stories
(No Remorse Records)
Da machen LEATHERHEAD auf ihrem zweiten Album ihrem Namen alle Ehre und ziehen ordentlich vom Leder. Soll heißen, das Tempo wurde zum Teil ordentlich angezogen und schiebt die Jungs deutlich näher an das Prädikat „lupenreiner Speed Metal“. Durchgehend wird allerdings nicht mit dem Bleifuß durch die Prärie geballert, zum Glück! So bleibt auch Luft für einige gedrosselte Schmankerl. So platzieren sich LEATHERHEAD in meinen Ohren gekonnt zwischen Agent Steel und Helstar. Das ist in erster Linie der Verdienst von Sänger Tolis, der in den 80ern von jeder US-Metal Band mit Kusshand engagiert worden wäre. In den 15 Monaten seit dem ersten Album hat vor allem er sich mächtig gesteigert und veredelt das ebenfalls verbesserte Songmaterial mit einigen feinen Melodien. Das kann man vor allem im 7-Minütigen „Children Of The Beast“ hören. Das vorab veröffentlichte „V.H.S.“, zu dem auch ein kultiges 80er-Style Video (nettes Wortspiel übrigens) gedreht wurde, gehört nicht zu den besten Songs des Albums. Neben „Children Of The Beast“ sind das zum Beispiel die Highspeed-Granate „Incubus“, „Crimson Eyes“ oder das Helstar lastige “The Visitors”. In „Something Evil (This Way Comes)“, der Songtitel deutet es schon an, gibt es noch eine Prise Iced Earth obendrauf. Das Album braucht durchaus 2-3 Durchläufe, bis es komplett zündet, aber dann!!!
(Schnuller)
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