Monstrosity-Screams from beneath the surface

(Metal Blade)

 

Na, welche Death Metal-Veteranen haben in den letzten zwei Dekaden am mächtigsten und stabilsten abgeliefert? Cannibal Corpse oder Immolation? Richtig! Monstrosity. Seit „Rise to Ruin“ haben diese Amis einen Lauf, der auch mit „Screams from beneath the surface“ ungebremst weitergeht. 

Ausgerechnet die Screams des neuen Sängers Ed Webb überzeugen dabei nicht vollends, Mike Hrubovac hatte da doch minimal mehr Druck auf der Lunge. Davon ab sind Monstrosity in Sachen technisch hochwertigem Old School Death Metal aber wieder top of the game.

 

Ausnahmslos alle Stücke lassen aufhorchen – am meisten gleich der Opener, der  gekonnt Tempo durch Epik ersetzt und deshalb gleich mal die Überraschung auf seiner Seite hat. Der Rest ist dann dagegen fast schon business as usual, wenn Monstrosity es nicht nahezu permanent schaffen würden, durch bravouröse Melodik, mitreißenden Groove oder songdienliche Progressivität -und nicht gerade selten alles gleichzeitig - fette Ausrufezeichen zu setzen.

 

Wer ein Haar in dieser Suppe finden will, darf sich gerne am nach KI müffelnden Cover und der nicht sehr imposanten Produktion abarbeiten - das Songwriting und im Übrigen auch die Soli sind über jede, aber wirklich jede Kritik erhaben.

 

(Chris)

 

https://monstrosityofficial.bandcamp.com/album/screams-from-beneath-the-surface


Musik News

Live Reviews

Movie News