Rexoria – Fallen Dimension
(Black Lodge Records)

 

Rexoria, eine Metal Band aus Schweden, legen ihr hier viertes Album vor. JUnd was soll man sagen, ja, das klingt nach was und die Melodien setzen sich auch gut fest, harte Gitarren dominieren über dem Keyboard. Das klingt alles zunächst mal gut, aber irgendwie merkt man dann auch, dass hier ein Produzent am Werk ist, der auch mit Sabaton und Konsorten unterwegs war. Geschielt wurde offensichtlich auch auf Battle Beast. Der Erfolg in der Metal Welt gibt diesen Bands ja Recht, doch wo frühere Produzenten ihren Soundstempel aufdrückten (z.B. Scott Burns beim Death Metal der 90iger), drückt dieser im Songwriting bzw. in der Struktur seinen Stempel auf. Wobei, es sind halt die immer gleichen Strukturen, selbst der Refrain ist vorhersehbar in seiner Struktur. Aber wahrscheinlich ist das auch die Erfolgsformel für die ganzen Comichaften Metal Bands: Ein wenig Bühnenkulisse, ein Image und alles so poppig vorhersehbar, aber mit vermeintlich harten Gitarren gepaart, sodass die Rockhausfrau zu Hause behaupten kann, sie hört Metal.
Halten wir fest, das hier ist Popmusik mit einem Sound der verzerrten Gitarre, natürlich gibt es noch ein Lied mit „Raise your Glas“ Textzeile („Dancing On The Ruins“) und einem oh-oh-oh Mittelteil, damit die Feierwütigen auch gut mitmachen können.
Wer dieses Futter sucht, der wird kräftig bedient und kann sich an einer Erweiterung seiner Powerwolf, Sabaton, Battle Beast, Beast in Black, Gloryhammer, Angux der Sixte und bald auch Dominum erfreuen. Wer Heavy Metal sucht, der sucht halt woanders. Achja, nettes KI Cover gibt’s noch gratis obendrauf.

 

(Röbin)

 

https://www.rexoria.com/

 


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