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Ereb Altor – GastrikeEreb Altor – Gastrike

(Napalm Records)

 

Hui! Wer erwartet hatte, dass die Schweden von Ereb Altor auf „Gastrike“ die Linie des Vorgängers „The End“ weiterführen wird vom garstigen Opener „The Gathering Of Witches“ aus dem Sessel gefegt werden. Nix mehr mit gemütlicher Wikinger-Epik und Lagerfeuerhymnen. „Gastrike“ (benennt nach einer Schwedischen Gegend) ist wild, unberechenbar und viel böser als alles was man zuletzt von den beiden (auch bei Isole spielenden) Musikern kannte.

 

Statt getragenen Bathory-esken Melodiebögen hagelt es nun harsche Doublebass-Attacken. Statt liebevollen Falkenbach-artigen Chören blitzen dornenbewehrte Black Metal-Wurzeln durch die Oberflache. Nicht so, dass diese Elemente nicht auch schon zuvor Verwendung fanden – aber das Ausmaß, das diese nun einnehmen ist schon überraschend. Ebenfalls überraschend ist, dass die Musiker trotz der Kurskorrektur keinerlei Qualitätseinbußen hinnehmen mussten. „Gastrike“ kann ebenfalls überzeugen – wenn auch auf anderer Ebene. Bestes Beispiel hierfür ist „Dance Of Darkness“, das von einer wehmütigen Geigenmelodie (dem Traditional ´Hargalaten´ - das man auch vom In Flames-Debüt kennt) eingeleitet wird und danach zur rasenden Bestie mutiert, ohne die gewisse Portion Wikinger-Prosa vermissen zu lassen.

 

Wer eine Faszination für rohen, schwarzen und dennoch melodischen Wikingerstahl hat, findet hier eine hochwertige Variante.

Bisherige Fans sollten vor dem Kauf kurz reinhören, innehalten und reflektieren ob sie den eingeschlagenen Weg der Band mitverfolgen wollen.

 

(Michael)


  http://www.Facebook.com/ErebAltorOfficial


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