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DeadHead_Haatland.jpgDead Head – Haatland (Re-Release)

Petrichor/Hammerheart Records

 

Die Niederländer DEAD HEAD halten seit den späten 80ern tapfer die Fahne des brutalen Thrash Metal hoch. Vom `91er Album „The Feast Begins At Dawn“ bis zur letzten Schlachtplatte „Swine Plague“ (2017) wurden keine Kompromisse eingegangen und eisern der eigene Stiefel durchgezogen. Das Quartett prügelt sich tight durch seine brutalen Thrash-Riffgewitter und meistens wird tempomäßig die Schallmauer durchbrochen. Allerdings schaffen es DEAD HEAD immer recht eingängig und nachvollziehbar zu bleiben. Ein Verdienst der großartigen Gitarrenarbeit des Duos Vanderwey/Woning, die beide den Laden seit der Gründung am Laufen halten. Das vierte Album „Haatland“ von 2005  bekommt nun einen Re-Release spendiert der durch eine zweite CD mit sage und schreibe 19 Songs ausgewertet wird. Die 10 Songs des regulären Albums machen wie gewohnt keine Gefangenen und brettern herzerfrischend alles nieder. Aufgenommen wurde „Haatland“ von Jacob Hansen, der hier noch ein ganzes Stück entfernt von seinen mittlerweile recht sterilen Produktionen, einen fantastischen Job gemacht hat. Die zweite CD beinhaltet diverse Demoversionen und unveröffentlichte Songs, die teilweise auch doppelt vertreten sind. Vier der Songs (Undefined Ceremony, Murder, Hateland) stammen vermutlich (identischer Sound) von den Aufnahmesessions zu „Haatland“. Die 2003er „Dog God“-EP wurde hier auch noch mit drauf gepackt, daher dürfte zumindest das Iron Maiden Cover „Total Eclipse“ stammen. Gerade bei den recht natürlichen Demo Aufnahmen hört man der Band an, das sie verdammt tight spielen und auch mit etwas abgespeckten Sound ein brutales Inferno veranstalten können. Von rumpeligen Proberaumaufnahmen ist im Übrigen alles weit entfernt. Fazit: Sensationelles Gemetzel zum (wieder-)entdecken. Ein neues Album ist für 2022 angekündigt, das letzte Album „Swine Plague“ sei aber hier auch noch mal wärmstens ans Herz gelegt. Zum anchecken: „Phantom Palace“, “Mesfeken“, „Murder“.

 

(Schnuller)

 

https://deadhead.nl/

 


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