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KissinDynamite_GenerationG.jpgKissin‘ Dynamite – Generation Goodbye

AFM Records

 

Auf ihrem fünften Album in acht Jahren, gehen KISSIN‘ DYNAMITE wieder einen Schritt zurück zu ihren Basics. Orientierte man sich auf dem Vorgänger „Megalomania“ noch am (vermeintlichen) Zeitgeist, in Form von zu vielen Samples, Nu-Metal und anderen Einflüssen, so setzen die Schwaben auf „Generation Goodbye“ wieder fast ausschließlich auf straighte Hardrock/Metal Songs mit hoher Ohrwurmdichte. Die Experimente fallen erfreulich gering aus, zudem hat man sich 2014 von seinem Management getrennt und das neue Album in Eigenregie produziert. Zwar ist die Metal-Kante nicht ganz so stark, wie auf den ersten beiden Alben, das Album ist aber locker zwischen „Addicted To Metal“ und „Money, Sex And Power“ anzusiedeln. Natürlich ist auf „Generation Goodbye“ einiges auf Radioairplay zurechtgeschnitten und entsprechend in Szene gesetzt, was einigen mit Sicherheit die Fußnägel kräuselt. Dass die Jungs auch alleine tolle Ohrwürmer schreiben können, haben sie aber hiermit bewiesen. Hier trifft ein wenig Def Leppard (Hysteria/Adrenalize), auf ein zeitgemäßen, modernen Radio-(Hard)Rock, gepaart mit teils albernen, teils klischeetriefenden Texten, die schon immer ein Teil der Band waren. Das von balladesken Tönen („If Clocks Are Running Backwards“), über poppiges („Flying Colours“), bis zum tollen gute Laune Rocker “Highlight Zone” (bitte mehr davon!) alles vertreten ist, versteht sich. Zum krönenden Abschluss gibt es mit „Utopia“ noch ein 6-Minütiges Pathos-Epos. Fazit: 11 Songs in 47 Minuten die mich bestens unterhalten haben. Ich hatte befürchtet, dass die Band sich weiterhin etwas verzettelt, auf „Generation Goodbye“ haben sie aber noch mal sauber die Kurve bekommen.

 

(Schnuller)

 

http://www.kissin-dynamite.de/de/

 


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