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Mantar, Skeletonwitch, Evil Invaders, Deathrite (Wiesbaden 2018)

Mantar, Skeletonwitch, Evil Invaders, Deathrite

08.12.2018 - Wiesbaden (Schlachthof)

 

Deathrite:

Den Anfang an diesem Abend machten die Jungs von Deathrite. Mit ihrem schweren Death Metal stimmten sie das Publikum gut auf diesen düsteren Abend ein. Die Jungs scheinen noch recht jung zu sein (um die 20?!?) und haben richtig Spaß an dem was sie tun. Daher war die Performance technisch astrein. Der Sound war recht gut abgemischt. Für meinen Geschmack benutzt der Sänger zwar viel zu viel Hall, aber dass muss jeder für sich entscheiden. Ansagen gab es leider keine. Da sollten die Jungs sich noch was überlegen, um das Publikum mehr mitzunehmen. Da ich Songtechnisch bei den Jungs nicht so fit bin, kann ich nur sagen, dass mindestens zwei Songs vom neuen Album „Nightmares Reign“ gespielt wurden („When Nightmares Reign“ und „Appetite For Murder“).

                             

    

Evil Invaders:

Nach dem schweren schon fast doomigen Anfang kamen nun die Speed Thrasher von Evil Invaders an die Reihe. Die Jungs haben eine Energie auf der Bühne, sowas hab ich selten gesehen! Da steht kaum einer mal still, dass man ein gutes Foto machen kann, Haha. Diese Energie überträgt sich auch auf das Publikum und somit geht das Moshen los. Leider sind die Gitarren zu leise, was gerade bei schnellem Thrash-Metal dazu führt, dass man nur Soundbrei hört. Die Highlight Songs des Auftritts sind „Raising Hell“ und „Feed Me Violence“.

Am Ende des Auftritts liefert Sänger/Gitarrist Johannes Van Audenhove noch eine akrobatische Einlage auf seinem mit Messern gespickten Mikrofonständer.  Insgesamt also ein sehr gelungener Auftritt der Belgier, der nur durch den schlechten Sound getrübt wird. Wer auf Thrash-Metal steht und mal eine Band sehen will, die wie Eichhörnchen auf Speed über die Bühne hüpfen, sollte sich definitiv mal Evil Invaders geben!

                       

  

Skeletonwitch:

Skeletonwitch eröffnen ihre Show mit dem Song „Fen Of Shadows“, dem Opener der neuen Scheibe „Devouring Radiant Light“. Danach bin ich Titel technisch raus, da ich mich bisher nicht mit der Band beschäftigt habe. Leider ist der Sound auch wieder nicht so gut abgemischt, sodass man sich wieder mit dem Soundbrei abfinden muss, der im Extrem-Metal Bereich oft vorkommt. Die Performance der Jungs ist trotzdem einwandfrei, auch wenn Sänger Adam Clemens recht sparsam mit seinen Ansagen ist. Die Mukke der fünf Amis eignet sich aus meiner Sicht zwar nicht so dafür, trotzdem mosht sich die Meute vor der Bühne fleißig durch die gesamte Show. Die Leute hatten also ihren Spaß und das ist die Hauptsache!

                       

  

Mantar:

Der Auftritt von Mantar stand aufgrund der Erkrankung von Sänger Hanno bis zu diesem Samstagvormittag auf der Kippe. Dann kam der erlösende Facebook-Post, dass die Jungs auftreten werden. Obwohl er wohl immer noch angeschlagen war, lieferte Hanno eine starke Perfomance ab. Mantar macht halt keine halben Sachen! Wer die beiden noch nicht live gesehen hat, sollte das dringend nachholen. Mit nur zwei Instrumenten so eine Energie auf die Bühne zu bringen schafft nicht jeder.

Leider muss ich auch hier wieder den Sound bemängeln :-(

Zwar war er besser als bei Skeletonwitch und Evil Invaders, aber das geht trotzdem besser (auch im Extrem-Metal Bereich).

An der Setlist gab es aber nichts zu meckern. Eine gute Mischung aus den drei Alben wurde geboten. Neben anderen wurden „Seek + Forget“, „Spit“, „Astral Kannibal“, „Era Borealis“ und zum krönenden Abschluss „White Nights“ zum Besten gegeben.

                       

   

(Text/Pix: Larc)


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