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Rock Hard Festival 2016 - Nachbericht

Rock Hard Festival 2016 - Nachbericht

TurmRH

Einleitende Worte und Rahmenprogramm

 

Ein deutliches Indiz dafür, dass man die Jahre davor einiges richtig gemacht hat: Das Festival meldete am Samstag wieder „Ausverkauf“. Und so auch dieses Jahr, es gab eigentlich keine organisatorischen Mängel, die man nicht im Griff hatte oder bei denen man hätte gegensteuern müssen oder können.
Die Essensauswahl hatte eine breite Palette zu bieten, deren Qualität ausgiebig getestet wurde und neben Standards auch außergewöhnlich Gutes darbot und was extrem gut auffiel: Die Bierpreise wurden tatsächlich gesenkt (ich selbst war 2015 leider nicht anwesend, kann also nur zu den Jahren davor Vergleiche ziehen) und liegen somit unter dem mittlerweile überall zu findenden Festivalstandard.
Da es zwar besseres Wetter, aber auch durchaus extrem schlechteres gibt (Wacken 2015 anyone?), stand also einer gelungenen Metalparty nichts mehr im Wege. Vorhang auf für die Musik:

 

Die Bands

 

Freitag 13.05.2016

 

tank1Sulphur Aeon

Ein Navi, das einen zum Sightseeing durch Köln, Essen UND durch Dortmund einlädt ist für solche Freitagmittage unbezahlbar. Sulphur Aeon mögen es mir nachsehen, ich denke die waren gut.

 

Year Of The Goat

Allzu viel Stageacting sollte man von einer Doom Band ja nicht unbedingt erwarten, insofern erfüllten Year Of The Goat mit ihrem Mix aus 70ies Rock und Doom Metal alle Erwartungen. Aber natürlich auch die, die an die musikalische Qualität gerichtet waren, denn die war ohne Zweifel vorhanden. Man merkte im Rund aber schon, dass es noch früher Freitagmittag war, denn die vorderen Reihen waren zwar gefüllt, die Stufen des Theaters aber hatten noch gut Kapazität frei.

 

Satantank2

Bei den Veteranen von Satan gab‘s auch schon die ersten fliegenden Körper zu verzeichnen und musikalisch wurde lupenreiner NWOBHM geboten. Sänger Brian war gut bei Stimme, erinnerte aber optisch an einen Alice Cooper, sollte dieser einmal einige Kilos zu viel auf die Rippen bekommen. Ansonsten war dies natürlich ein gefundenes Fressen für alle 80iger Veteranen, inklusive Songklassiker wie „Blades Of Steel“, „Siege Mentality“ oder dem Rausschmeißer „Testimony“.

 

tank3Tankard

Als die Frankfurter Biervernichtungsmaschine ihr Programm startete, bildete sich erstmals eine riesen Schlange am Einlass. Tankard ziehen nach wie vor jegliche Genreliebhaber vor die Bühne aufgrund ihres hohen Partyfaktors. Und der ist größtenteils Fronthüpfdole Gerre geschuldet, der wie immer unermüdlich die Bühne abschreitet und sich wahrscheinlich extra ein Stück zu kleine Shirts kauft, damit sein Bauch auch ja zum Vorschein kommt.tank4
Gezockt wurden die üblichen Verdächtigen wie „Rapid Fire“, „(Empty) Tankard“ oder „Chemical Invasion“ und der Auftritt war bestimmt nicht schlecht, dennoch konnte der geniale Auftritt von 2007 nicht getoppt werden und auch wenn Gerre immer noch Grundsympathisch rüber kommt, die kleinen Späße zwischen den Songs sind leider mittlerweile auch seit Jahren immer dieselben. Ansonsten guter Einstieg in den Tripple Thrash Treat.

 

tank5Destruction

Schmier und seine Gang veröffentlichten zwar exakt an diesem Tag ihr neues Album, präsentierten aber dennoch eine Best Of Old School Setlist inklusive diverser Gäste. Bei der Songauswahl gab‘s daher überhaupt nichts zu meckern, hier bekam man die alten Knaller wie „Life Without Sense“, „Eternal Ban“ oder „Mad Butcher“ in übelst tighter Form um die Ohren geblasen. Hätten sich Destruction in songwriterischer Hinsicht ähnlich gut entwickelt wie Kreator, wer weiß ob diese Band nicht mittlerweile mindestens auf gleicher Stelle stehen würde, denn es ist jedes Mal faszinierend, welche Energie und geballte Soundpower da live entfacht wird.des1
Als dann Tommy Sandmann und Oliver Kaiser von den Uraltbesetzungen noch an den Drums unterstützten und zeitweise sogar mit 3 Schlagzeugern gleichzeitig gezockt wurde, war natürlich ein weiteres Highlight angesagt und da Schmier in letzter Zeit sehr über Bands abzieht, die wenig bis gar nichts mehr live zocken, kann man dann hier auch mal von ausgehen, dass alle drei auch zu hören waren und wirklich so krass parallel zockten. Ein Alleinstellungsmerkmal war dies aber nicht, denn 3 Schlagzeuge gab‘s auch schon mal bei der Jubiläumsshow auf Wacken.
Beim „Black Metal“ Cover von Venom unterstützten dann Tom Angelripper und Gerre am Mikro und zwischen dem ganzen Auftritt huschte öfter mal der leibhafitge Mad Butcher über die Bühne.
des2Ob ein nach Softpunk aussehender Andy Brings unbedingt als Gast mit untergebracht werden musste, sei mal dahin gestellt.
Ansonsten kann man sich wohl kein besseres Destruction Konzert vorstellen. Hammer Live Konzert.

 

Sodom

Die Ruhrpott Ikone Tom Angelripper mit seiner Band Sodom (der Wodos Witz wurde an diesem Wochenende fast schon überstrapaziert, obwohl er erst ein paar Wochen alt ist) konnten da nicht so viele Extras aufbringen, dafür aber war auch hier die Setlist vom Allerfeinsten und letztlich gibt es ja für die Reihenfolge, in der die 3 German Thrash Bands auftraten, einen Grund. des3
Sodom stehen aufgrund ihrer Songs einfach noch höher in der Gunst und nachdem mit „In War And Pieces“ und „The Vice Of Killing“ zwei neuere Songs gezockt wurden, kam direkt der Oldie „Outbreak Of Evil“ zum Zuge und dabei fiel auf, wie gut Tom Angelripper zwischen Thrash Geshoute, kraftvollem Gesang (z.B. später bei „Agent Orange“) und Black Metal Vocals hin und her switchen kann.
des4Ebenfalls bemerkenswert fiel Drummer Markus auf, der wirklich die kleinsten Details der alten Gassenhauer auf seinem Drumkit betonte.
Als Gast kam hier Grave Violator zum Zuge, der „Blasphemer“ mitspielen durfte und nach der Zugabe „Ausgebombt“ war der Gig auch leider schon vorüber – genau wie eben der Festivalfreitag. Und damit sollte dann auch das Wetter kippen.

 

 

Samstag 14.05.2016

 

acc1Accusser

Den abgekühlten Samstag durften dann Accusser eröffnen. Die Band, die mit u.a. „Who Dominates Who“ schon in den 80iger auf sich aufmerksam machte und die zwischenzeitlich von der Bildfläche verschwanden, begeistern seit einigen Jahren unermüdlich wieder die Thrash Gemeinde. Und dabei gelingt dem Vierer der richtige Spagat zwischen technisch anspruchsvollem (und deswegen abwechslungsreichen) aber dennoch eingängigem Thrash Metal. Perfekter Opener. Wobei, fast zu schade für die Anfangsstunden.

 

Sorcerersor1

Das, was die Doom Metal Combo Sorcerer dann ablieferte, hatte zwar durchaus auch seinen Reiz, dennoch kam irgendwie immer ein Gedanke auf: Das hier klingt wie Candlemass, nur nicht so reizvoll und ausgereift.

 

tri1Tribulation

Geschminkte Gesichter und (irgendwie höhenlastiger) Black Metal folgte auf dem Fuße. Auf dem Fuße war auch ein Gitarrist der schwedischen Band, denn dieser tänzelte in Stöckelschuhen während er fuddelige Gitarrenläufe spielte, wie eine Ballerina auf der Bühne umher. Das, inklusive der auf böse geschminkten Gesichter, war schon ein sehr außergewöhnlicher Anblick. Dagegen kann eine bärtige Wurst nicht anstinken, auch wenn‘s musikalisch absolut nicht meiner Baustelle war.

 

Grand Maguscro1

Die Schweden atmen nicht nur auf Platte den Spirit der alten Manowar (damit sind die ganz alten gemeint), sondern auch livehaftig. Wobei optisch eine ganz andere Linie gefahren wird, denn Sänger Janne würde eher in eine Balck Metal Kombo passen…natürlich ohne Schminke. Was aber erklärt, warum Grand Magus nicht nur bei der true Fraktion derzeit sehr angesagt ist. Songs wie „Triumph And Power“ oder das mit einer Motivationsansage gespickte „Iron Will“, kamen jedenfalls bestens an und die Band wirkte auch nicht mehr so stoisch auf der Bühne, wie noch vor einigen Jahren beim Metalfest zum Beispiel.

 

ex1The Exploited

Da waren die Erwartungshaltungen irgendwie höher. The Exploited überraschten durch eine geballte Ladung Ordentlichkeit. Für eine Punkband hätte ich viel mehr Chaos und Brachialität erwartet. Wattie und Konsorten gaben zwar alles und das Publikum feierte ebenfalls ordentlich, besonders als Schmier bei „Fuck The USA“ die Band am Mikro noch unterstützte, jedoch wollte der Funke nicht überall so recht überspringen. Evtl. die Erwartungshaltung, eventuell aber auch nicht der passende Rahmen für eine Punkband, auch wenn diese zweifellos ihre Metaleinflüsse mitbringt.

 

Kadavarcam1

Hippie Alarm im Amphitheater. Und auch wenn diese Art von Musik gänzlich am Geschmack des Verfassers vorbei geht, muss man doch attestieren, dass live die Spielfreude der Band extrem anzumerken war. Das, was Kadaver dort zockten, kam extrem authentisch rüber und so übertrug sich diese Spielfreude auch problemlos auf das nicht gerade spärliche Publikum, die ihre Band ordentlichst abfeierte.

 

Metal Church

Die metallene Kirche startete nach kurzem Terminator Intro direkt mit „Fake Healer“ und Sänger Mike war äußerst gut bei Stimme. So gut, dass er am Tag später noch Lob diverser Gäste bekam. „Start The Fire“ vom 89er „Blessing In Disguise“-Album folgte direkt im Anschluss und zwischen 70iger Rock und zwiespältigem Headliner war dies ein gefundenes Fressen für alle traditionellen US Metal Liebhaber. Es folgte eine Best Of Setlist, die zwar (wie immer) den ein oder anderen persönlichen Liebling vermissen ließ, aber im Großen und Ganzen doch zufrieden stellte.so1
Den Abschluss des regulären Sets bildete dann der Opener des ersten Albums „Beyond The Black“, doch zwei Zugaben sollten folgen. Und wer die letzten Konzerte der US Truppe verfolgt hatte, wusste, er konnte sich auf „Badlands“ und auf „The Human Factor“ freuen. Für Traditionalisten sicherlich das Highlight des Samstagabend.

 

sod2Turbonegro

Turbonegro als Headliner. Kann das funktionieren? Das Experiment wurde schon einmal gewagt, die Meinungen gingen erwartungsgemäß auseinander und auch diesmal wurde im Vorfeld schwer gewettert. Als die Matrosen in der zweiten Hälfte des Sets dann auch mal mehr durch Songs als durch Gebabbel auf sich aufmerksam machten, könnte man auch von einem gelungenen Experiment sprechen. „Get It On“ als letzter offizieller Song, „Dirty Deeds Done Dirt Cheap“ als gutes Coverexperiment und „I Got Erection“sod3 als allerletzter Song, das animierte zum Mitmachen das Amphitheater feierte bei Punk’n’rolliger Atmosphäre. Dennoch war der Einstig mehr schlecht als Recht gewählt und wieder werden wohl die Meinungen über diesen Samstags Headliner auseinander gehen. Was niemand in Frage stellen kann, ist die Konsequenz, mit der das RockHard Team ihre Lieblinge gegen jegliche Unkenrufe positioniert. Das allein nötigt Respekt ab…nur ist das auch kein Pluspunkt für die Band sondern für das Orga Team.

 

 

Sonntag 15.05.2016

 

acc2Discreation

Discreation aus Hessen hatten die undankbare Aufgabe, nach einer solch kalten Nacht den Sonntag zu eröffnen. Entweder war‘s den Festivalbesuchern noch zu kalt, die Skepsis, dass es wieder zu regnen anfängt zu groß oder man hatte sich die letzte Nacht einfach warm gesoffen, jedenfalls kamen die Anwesenden nur schwerlich in die Gänge. An den Hessen lag’s nicht, die pumpten sehr souverän mit Neuzugang Marco am Mikro ihr Death Metal ins Theater.

 

Black Tripcro2

Nach dem Weckhammer dann eine luftige Portion Hardrock, wobei während der Show dann der letzte Regenguss einsetzt. Nahm der Band aber nicht ihre gute Laune, wohl aber den Zuschauern, die immer noch nicht so richtig in die Gänge kommen wollen.

 

Nightingale

Nightingale dagegen hatten anfangs ganz andere Probleme, denn der Gesang war während des ersten kompletten Liedes überhaupt nicht zu vernehmen. Anscheinend auch das Publikum zwischen den Songs, denn Dan musste dieses dazu animieren, in den Pausen doch ein wenig mehr Stimmung zu machen. Klappte halbwegs, was nicht darüber hinweg täuschte, dass ein Keyboard vom Band einfach cam2extrem nervig wirkt. Vielleicht deswegen die Running Order, damit das Mischpult nicht groß verstellt werden musste? Viel Edge Of Sanity gab’s auch nicht, mit Ausnahme des letzten Tracks „Black Tears“. Eher durchwachsen.

 

Orden Ogan

Vor einigen Jahren war die Vorfreude auf Orden Ogan ziemlich groß, denn für den eingefleischten Power Metal Fan bietet die Truppe auf CD eine ordentlich bombastische Kost. Live wurde deswegen versucht, diesen Bombast mit Chören und Keyboard und allem möglichen Firlefanz von Band aus zu kreieren, was ziemlich nach hinten losging, denn Live ist eben Live und sollte dementsprechend auch live gezockt werden. Zu viele Einspielungen verderben aber gehörig das Live Feeling.

Und dieses Jahr kam es rüber, als ob man sich etwas zusammen gerissen hätte und doch mehr versuchte, die eventuell aufkommenden Soundlöcher mit ordentlichen Gitarren zu stopfen. Die Setlist gab eigentlich auch nur Hits ab, denn das Melodie-, und Ohrwurmpotential ist jedenfalls enorm, da darf auch ruhig der bekannteste Song „We Are Pirates“ schon ziemlich am Anfang kommen, wenn mit „The Things We Believ In“ das Set abgerundet wird. Gute Sache.

 

cam3Moonspell

Die Portugiesen halte ich auf jedem Festival für ein Phänomen. Eigentlich ja eher in der Düster Ecke verordnet, kommt da eine positive Energie rüber, was nicht zuletzt an Fronter Fernando liegen dürfte, der extrem sympathisch rüber kommt. Einmal natürlich durch Ansagen und Ausstrahlung, andererseits aber auch, weil er – und das mag jetzt komisch klingen – durch seine größeren Geheimratsecken und das etwas schütterne Haar eben wie der Kumpel von nebenan und nicht der aufs Äußere reduzierte Gothicsänger rüber kommt. Auch ohne größere Kenntnisse der Lieder (ok, „Opium“ dürfte wohl wirklich jedem, der sich mal in der Metal Szene aufgehalten hat, bekannt vorkommen) kann man diese Band live immer wieder abfeiern.

 

tri2Riot V

Das Meinungen bei musikalischen Darbietungen oft auseinander gehen ist wohl glasklar. Und der ein oder andere mag das anders sehen, für meinen Teil aber konnten Riot V nach der Klasse Darbietung von Moonspell und eventuell auch wegen der Vorfreude auf die noch bleibenden Bands nicht so Recht beim Publikum zünden. cro3

Es wurde zwar bedächtig gelauscht und vereinzelt der Kopf geschüttelt, aber da kam die Truppe mit Neusänger Todd auf anderen Konzerten schon deutlich besser rüber. Eigentlich schade, denn wer sich aus Respekt vor verstorbenen Gründungsmitgliedern freiwillig einen Zusatz im Bandnamen verpasst, der hat eigentlich deswegen schon Achtung verdient. Aber gut, einen Achtungserfolg konnte die Band schon verbuchen, denn ausgebuht wurde hier nix, aber so richtig abfeiern auch nicht. Vor allem rückblickend im Vergleich mit dem Sonntags Headliner.

 

oo1Cannibal Corpse

Hat man eigentlich jemals einen breiteren Nacken als den von Sänger Corpsegrinder gesehen? Bei der amtlichen Schlachtplatte von Corpse kämen da einige Nackensteaks zusammen. Und wie immer präsentierte sich der Florida Fünfer präzise, mit Propeller Headbanging und in den vorderen Reihen wurde der Kälte mit ausgiebigem Moshpit und Crowdsurfing getrotzt.

Cannibal Corpse waren wirklich das perfekte Kontrastprogramm, um zwischen 80iger Metal und Fantasy-Prog für Auflockerung zu sorgen. Natürlich wartete die Crowd auf den in Deutschland immer noch auf dem Index stehenden Song „Hammered Smashed Face“ vergebens, dafür zockte die Band zum Schluss einen ziemlich ähnlich gelagerten Song, der dann auch die Meute befriedigt zurück ließ.

 

sod32Blind Guardian

Also auch wenn die Guardians eine Änderung hingelegt haben, mit der nicht jeder zurechtkommt, die alten Glanztaten bleiben davon ja zum Glück unberührt, was man auch an diesem Abend merkte. Klar zockten die Krefelder auch Neueres wie „The Ninth Wave“ oder „Tanelorn“, aber „Nightfall“, „The Script For My Requiem“ oder das immer noch extrem überragende „The Last Candle“ waren ein Erfolg auf ganzer Linie. cro4

Und wenn man jetzt noch einfach nur die Musik auf sich wirken ließ, dann bemerkte man auch nicht, dass Hansi einfach nicht dafür gemacht ist, als agiler oder charismatischer Frontman zu bestechen. Dafür aber eben mit seiner Stimme.
Und wer nach dem klassischen Endtriple „Valhalla“, „The Bards Song“ (genau, der im Wald) und „Mirror Mirror“ gedacht hatte, das war‘s jetzt, der bekam mal schnell noch mit „Majesty“ als Abschluss einen um die Ohren gehauen. Das war wirklich Mega geil und es gab bestimmt einige, die nicht mit solch einem Konzert und solch einer Wucht gerechnet hätten. Eventuell die Band selber nicht?
Ein würdiger Abschluss und ja, das Highlight des Festivals.

 

Kurze Schlusswortemo2

 

Zusammenfassend kann man sagen, das Wetter kam nicht so schlimm wie befürchtet, denn auch wenn die Kälte Einzug gehalten hatte, der Regen hielt sich extrem zurück und der ist bekanntlich auf Freiluftveranstaltungen noch nervtötender als eisiger Wind.

Eine richtig große Bandbreite an Genres war vertreten, so dass hier keiner zu kurz gekommen sein dürfte, es wurden Special Gigs dargeboten und vom Ablauf her war auch alles dufte.
Essen gut, Bierpreise erfreulicherweise unter Standardfestivalpreisen und gut gelaunte Peoples wo man hinschaute. Was will man mehr?

 

 


Danke RockHard Festival, danke an die Fans, danke an die Bands und danke an die Orga und Crew!

 

(Röbin)

 

http://www.rockhard.de/festival.html


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