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Epica – ΩmegaEpica – Ωmega
(Nuclear Blast Records)

Die extreme Härte und Vehemenz, mit der Epica zum Teil vorgehen, wird von Kritikern sehr oft übersehen. Doch unter dem oberflächlich glänzenden Zuckerguss verbirgt sich immer noch ein harsches Metal-Monster. Ein Punkt, der Epica zum Teil klar von seinen zahlreichen Genre-Mitstreitern unterscheidet.
Auch „Ωmega” brettert sich oft mit viel Druck auf dem Kessel durch die 70 Minuten Spielzeit.
Doch bei den Niederländer*immen geht es um mehr als reine Brachialität. Facettenreichtum und Abwechslung sind seit jeher wichtige Stilmittel im Schaffen der Band. Und so schaffen es Simone, Marc & Co. auch auf ihrem 9. Album noch, trotz unverkennbarem Kernsound, neue, frische Elemente zu integrieren.
Besonders auffällig sind hier die orientalischen Noten in „Seal Of Solomon“ und „The Code Of Life“ oder der Kinderchor im auch sonst spektakulären „The Skeleton Key“.
Als Highlights gehen auch die vorab ausgekoppelte, klischeefreie Ballade „Rivers“, und das entschlossene, sehr straighte „Freedom – The Wolves Within“ durch. Und ganz ehrlich, eine Nummer wie das mächtige „The Kingdom Of Heavens Pt. 3 – The Antedeluvian Universe“ verweist die Konkurrenz mit Nachdruck auf ihre Plätze in den hinteren Reihen.
Epica bleiben in dieser Form nichts weiter als die unangefochtene Speerspitze in ihrem Genre.


(Michael)
www.Epica.nl


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