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OnePastZero_PerpetualCH.jpgOne Past Zero – Perpetual Creeping Horrors (Vinyl-EP)

(Eigenproduktion)

 

Auch ihre dritte EP “Perpetual Creeping Horrors” haben uns ONE PAST ZERO zukommen lassen. Chef Arno hatte auch schon eine Promo CD-R mit dem selben Titel bekommen, auf der Vinyl EP befindet sich nun ein Song mehr (der von Arno schon vermisst wurde) und eine veränderte Tracklist. Zu hören gibt es allerdings dieselbe psychotische Kakophonie, wenn man das mal so nennen will. Sprich, Sludge, Doom und Death/Thrash werden zu einem fiesen, verstörenden Gebräu gemischt. Im 10-Minütigen „To Serve Man“ könnte man sogar etwas Fields Of The Nephilim heraushören, was den Hörgenuss aber nicht zwingend erleichtert. Der Opener „Attack“ besitzt richtige Songstrukturen und lässt fast hoffen, dass sich ONE PAST ZERO langsam „normaler“ Musik zuwenden, das folgende „From The Very Dephts Of Hell“ wieder legt diese Vermutung aber schnell wieder. Geblieben ist ebenfalls die dumpfe Un-Produktion im absoluten Low-Fi Bereich. Wie schon auf der von Arno besprochenen Promo CD-R, haben die Jungs den Death Demoklassiker „Corpse Grinder“ aufgenommen, den man sogar sofort erkennen kann. Das Schmankerl an der Sache ist das Sample am Anfang des Songs. Das ist die originale Ansage zum Song beim ersten Gig unter dem Namen Death (vorher bekanntlich Mantas) am 9.11.1984 in Tampa. Zu finden auf dem Live Demo (alte Tapetrader wissen bescheid) oder dem „The Face Of Truth“ Bootleg. Was die Vocals betrifft, hier wiederhole ich meine Umschreibung aus dem Review zur „Unholy Divine“ EP, die es auch als Zitat auf den Infozettel zur Aktuellen EP geschafft hat: „Klingt wie Ozzy auf einem schlechten Trip.“

…bei ONE PAST ZERO ist also alles beim Alten. Beeindruckend schräg....

 

(Schnuller)

 

https://onepastzero.bandcamp.com

 


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