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Soilwork – The Ride MajesticSoilwork – The Ride Majestic

(Nuclear Blast)

 

 Das letzte (Doppel)Album „The Living Infinite“ war die kreative Wiedergeburt des schwedischen Melo-Tod-Kommandos, das sich die Jahre davor in eine inspiritive Sackgasse manövriert hatte.

Hört man sich „The Ride Majestic“ an, dann wird schnell klar, dass die Schweden um Björn „Speed“ Strid dort nie wieder landen wollen. Das zehnte Album der Skandinavier experimentiert so viel mit dem von ihnen selbst mitgeprägten Melo-Death-Sound wie kein Album zuvor.

Dabei fängt „The Ride Majestic“ mit dem Titelsong gut, aber unspektakulär an. Danach aber geht das Album so richtig steil!

„Alright In The Aftermath“ bricht wie entfesselt los und zieht mit rasendem Tempo schon fast in Black-Metal-Nähe, wenn da nicht die Melodien wären, mit denen Speed das Stück immer wieder aus dem schwarzen Teer zieht. Was für eine Nummer!

„Death In General“ begeistert mit tollen Ideen (höre ich da eine Steelguitar?), variablem Groove und grandiosen Melodien (eines Speed in absoluter Bestform), die von heftigen Prügelattacken erbarmungslos aufgerissen werden. Ein lupenreiner Hit für den künftigen Live-Abriss! Kurz darauf betritt man mit dem treibenden Off-Beat in „Petrichor By Sulphur“ ebenfalls Neuland.

 

Es ist offensichtlich, dass Soilwork beim Songwriting für „The Ride Majestic“ keine Angst vor Experimenten hatten. Das Album klingt frisch, spannend und locker. Nicht jeder Song kann ein Spitzen-Niveau halten – aber in der Summe reicht das immer noch für eine Platzierung unter den besten Alben der Schweden!

 

(Michael)

 

http://www.soilwork.org/


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