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/ThunderLightning_InCharge.jpgThunder And Lightning – In Charge of the  Scythe

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Ok, THUNDER AND LIGHTNING sind bisher komplett an mir vorbeigegangen. Dabei haben die Berliner, „In Charge…“ mitgezählt, mittlerweile vier Alben und eine EP am Start. Gitarrist und Produzent Marc Wüstenhagen ist außerdem durch seine Arbeit mit POSTMORTEM oder WAR FROM A HARLOTS MOUTH dem einen oder anderen ein Begriff. „In Charge…“ ist nun das zweite Album, das über ein Label auf die Menschheit losgelassen wird. Cover und Bandname lassen eher auf eher klassischen Metal schließen, was aber so nicht ganz hinkommt. Der Grundtenor ist sicherlich im Heavy- bzw. Powermetal zu finden, allerdings haben sich auf dem Album eine ganze Menge Gitarren breit gemacht, die man als Melodic-Death am besten kategorisieren kann. THUNDER AND LIGHTNING widerstehen aber der Versuchung, zeitgemäßes Gebrülle auf dem Album zu verwenden. Über die komplette Länge kommt das Album mit cleanen Vocals aus, was zusammen mit dem modernen Riffing schon mal ein Alleinstellungsmerkmal ist. Sänger Norman macht seine Sache mit einigem Pathos in der Stimme sehr ordentlich. Ähnlich wie bei Joachim Cans von Hammerfall, würde ich mir hier und da aber etwas mehr Schmutz in der Stimme wünschen. THUNDER AND LIGHTNING schaffen auf „In Charge…“ sehr souverän den Spagat zwischen klassischen Metal Elementen und zeitgemäßem Groove. Gegen Ende des Albums wird gar noch mal richtig die Power-Metal Keule ausgepackt. Lediglich die etwas zu sterilen Drums laufen mir nicht so gut rein. Anspieltipps sind der mit einem großen Refrain ausgestattete Titelsong und das IN FLAMES lastige „End Of The Road“.

 

(Schnuller)

 

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