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fates-warning-darkness-in-a-different-lightFates Warning - Darkness in A Different Light

(Inside Out)

 

Jeder Progressive Metal Hörer kennt Fates Warning, immerhin Mit-Begründer und Teil der Speerspitze dieses Stils. Die letzte Scheibe „FWX“ von ist schon wieder 9 Jahre alt. Eine wirklich lange Zeit, für eine Band ohne Auflösung und ohne Reunion, welche die Band jedoch mit Live-Auftritten in den letzten Jahren gefühlt deutlich verkürzt hat. Doch nun ist „Darkness In A Different Light“ endlich da. Es läge nun auf der Hand, „Darkness...“ munter zu vergleichen: Mit den ersten 3 Scheiben. Mit jeder anderen Scheibe mit Ray Alder als Sänger. Mit dem Projekt Arch/ Matheos. Man kann sich fragen, warum andere Progressive Metal Bands aus den 80ern teil deutlich erfolgreicher waren (wie Queensryche) oder sind (wie Dream Theater). Aber all das hat „Darkness In A Different Light“ gar nicht nötig. So souverän wie die Band mittlerweile Live agiert und dabei auch seit Jahren ausstrahlt, dass sie den großen Erfolg gar nicht braucht oder will, so souverän steht auch diese Scheibe für sich.

Viele werden den Weggang von Drummer Mark Zonder vielleicht nicht wirklich merken – aber ich fand dessen Rhythmen und Breaks etwas ungewöhnlicher und markanter als das wirklich auch gute Spiel von Bobby Jarzombek jetzt. So spielt die Rhythmusfraktion mit Joey Vera am Bass heute einen komplexen Teppich mit viel „Punch“, auf dessen Basis recht harte Gitarren aufsetzen. Die Gesangslinien von Ray Alder sind sehr überzeugend und sorgen bei den ersten Durchgängen für den Wiedererkennungswert. Sie motivieren somit, immer tiefer in die Musik einzusteigen. Am ehesten zum kurzen Reinhören geeignet sind somit auch die eingängigsten Songs „Firefly“ und „One Thousand Fires“. Ansonsten gibt es eine gute Bandbreite – mal mehr Tool -Anleihen („I Am“), mal was Hypnostisches („Lighthouse“), mal ein Longtrack („And Yet It Moves“). Insgesamt eine sehr starke Scheibe, die jedoch auch Abschnitte hat, die selbst nach 10x höhren nicht ins Ohr gehen wollen. Aber vielleicht wurde die Scheibe genauso konstruiert, damit man als Hörer immer wieder etwas spannendes, neues empfindet, obwohl man die Passagen schon dutzende Male gehört hat? Ich denke, dass die Jungs auch 12 eingängige Stücke wie „Firefly“ hätten komponieren können. Aber ich habe vorhin ja schon geschrieben: das haben die Jungs einfach nicht nötig. Mein Fazit: Gute Scheibe.

 

(Sascha)

 

http://www.fateswarning.com/

 

 


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