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Death do us partDeath do us part
(Ascot Elite Home Entertainment)

 

Kennedy Jamieson träumt ihr gesamtes Leben von der perfekten Hochzeit und kurz bevor dieser Traum wahr wird, will sie mit ihrem baldigen Ehepartner und vier weiteren Freunden eine Junggesellenparty feiern. Die Freunde haben sich dafür eine Jagdhütte in einem Waldstück ausgesucht, das fernab der Gesellschaft liegt, doch was als ausgelassene Feier beginnt, endet in einem Alptraum, bei der auf der Suche nach dem Täter aus Freunden Feinde werden.

 

Death do us part ist eigentlich ein klassischer Slasher. Sechs Freunde, eine abgelegene Waldhütte und einer nach dem anderen fällt dem unbekannten Mörder zum Opfer. Natürlich hat man diese Story im Horror Genre schon zig fach vorgefunden, es kommt halt eben einfach darauf an, ob die Filmemacher es packen, interessante Charaktere abzuliefern und die Spannung zu halten bzw. zu steigern. Und dies gelingt dem Film in beiden Fällen bedingt.
Zunächst mal muss als genereller Minuspunkt festgehalten werden: Bei einer Laufzeit von 90 Minuten nach der Hälfte der Spielzeit noch kein Opfer zu haben gehört sich einfach nicht für einen Slasher. davon abgesehen muss man aber auch sagen, dass wir es hier zwar mit eher typischen Charakterfiguren zu tun haben, die unbekannten Darsteller aber dennoch eine ordentliche Performance abliefern und dieser Low Budget Streifen es schafft, einen nicht zu langweilen, auch wenn man manche handwerkliche Schwäche bemerkt.
Wenn es dann los geht, wird natürlich gejagt und gemordet. Warum es bei den paar Blutspritzern aber eine FSK 18 Freigabe sein musste, kann wohl niemand eindeutig erklären, aber Blutrünstig oder gar Splatter geht definitiv anders. Die Stärke liegt ab dem Zeitpunkt dann eher im Mitraten, wer denn nun der eigentliche Mörder ist, denn das haben die Filmemacher wirklich sehr geschickt eingefädelt: Irgendwie kommt jeder der Darsteller dafür in Frage. Motive kann man sich als geübter Horrorfilm genug zusammentragen.
Somit haben wir einen eher Durchschnittsslasher, der nicht viel neues bietet, für seine Verhältnisse und sein Budget aber wohl das Optimum herausgeholt hat und es definitiv schlechtere Filme gibt, die es ins Kino geschafft haben und bei denen große Namen mitgewirkt haben. Für einen No name also nicht schlecht.

 

Die Bluray hat Top Bild, fetten DTS HD 5.1 Ton in D/E, aber nur Trailer als Bonus.

 

(Röbin)


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