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Wacken Open Air 2017

Wacken Open Air 2017

Einleitung

 

Das 28. Wacken ist auch schon wieder Geschichte, die ersten 10.000 X-Mas Tickets waren auch wieder innerhalb von Minuten weg und wen verwunderts? Wer einmal da oben war, der mag vielleicht sagen, es ist ihm zu groß und da sind zu viele Bühnen. Aber eines wird niemand bestreiten können: Wacken hat immer noch seine Atmosphäre, die es nirgends anders gibt. Jedes Festival hat sein Flair, jedes hat auf seine Art seine Vorzüge und Metal Festivals laufen im Allgemeinen immer friedlich und entspannt ab. Solch eine tiefenentspannte und gleichzeitig positiv verrückte Aura aber gibt es wirklich nur auf dem Acker zu Wacken.

 

2017 hat es lange (im Vergleich zu den Vorjahren) gedauert, bis das Wacken ausverkauft war, was wohl auch an der Ticketpreis Erhöhung gelegen hat. Erfreulicherweise aber blieben die Getränkepreise stabil, sprich 4 Euro für 0,4 Liter, was zurzeit eben gängiger Standard ist. Es gibt nach wie vor die kostenlosen Trinkwasserstellen und in jedem Full Metal Bag die befüllbare Plastikflasche, was nach wie vor eine tolle Einrichtung ist, aber es hatte den Anschein, dass die Trinkwasserstellen dieses Jahr nicht mehr zahlreich waren, oder sie waren versteckt. Das lief letztes Jahr noch deutlich besser, wo sogar auf den Leinwänden Hinweise gegeben wurden, wo sich diese befanden.


Beim Essen gab es unterschiedlichstes, was man sich nur vorstellen kann. Standards wie Pizza, Döner, Hamburger und Steak wurden neben Spanferkel, Hirsch Chili, Pulled Pork Burger, Falafel oder Indischem und Asiatischem angeboten und so unterschiedlich gestalteten sich auch die Preise. Ebenfalls aber alle im Festivalstandard.


Das Wetter blieb diesmal eigentlich bis auf ein paar (teils heftigen) Güssen relativ stabil, also war weder Sonnenkollaps noch Ertrinken oder Erfrieren angesagt, wobei es eben schon einige Momente gab, wo einem kurzzeitig mal die Lust vergehen konnte. Im Allgemeinen aber, im Vergleich zu einigen Jahren davor, kein Grund zur Klage.


Die neu gelegten Drainagen trugen dazu bei, dass der Schlamm nur noch Knöcheltief war und sich keine richtigen Tümpel auf dem Gelände bildeten. Vielleicht wäre das Ganze noch ausbaufähig, aber Spaß ist da irgendwie auch immer dabei.
Das neue Soundsystem fand ich persönlich jetzt nicht so berauschend. Vielleicht war der Klang immer gut, aber mir kam es dieses Jahr deutlich leiser als in all den anderen Jahren vor. Also Faster und Harder, dafür sorgen die Bands eben unterschiedlich, aber Louder ging wirklich schon deutlich besser. Ausnahme: Das Bullhead City Zelt, dort herrschte bei jeder Band ein perfekter und extrem druckvoller Sound. Da wirklich ein dickes Lob an die Soundtechnik.


Ansonsten ist das ganze Wacken Team so extrem eingespielt, dass es vielleicht hier und da Dinge nachzubessern gilt, aber um solch ein Monster zu stemmen, braucht es auch erst mal was und dass da nicht alles Rund laufen kann liegt irgendwie in der Natur der Sache. Bestimmte Kritikpunkte gibt es also schon (siehe z.B. genügend Wasserstellen inklusive Ausschilderung derselben oder eben die Lautstärke), aber wie das Wacken bisher immer zeigte, werden Kritikpunkte aufgenommen und es gibt jedes Jahr Veränderungen. So wird es dann wohl auch nächstes Jahr sein und das große Ganze hat ja wunderbar funktioniert. (Röbin)

Fehlen die Bands und die kommen jetzt:

 

Mittwoch 02.08.

 

Metal Battle

Am Mittwoch und Donnerstag fand der alljährliche Metal Battle im Bullhead City Circus statt. Bei diesem Wettbewerb wetteifern Nachwuchsbands aus über 40 Nationen um den Titel des Metal Battle Gewinners 2017. Das Zelt war schon am Mittwoch gut besucht, könnte aber auch an dem Mangel von Alternativen gelegen haben, da am Mittwoch noch keine der drei grossen Bühnen bespielt wurde. Wie auch immer, die Zuschauer sowie die Bands hatten auf jeden Fall viel Spass und die Bands gaben ihr Bestes. Die vordersten 5 Plätze gingen an folgende Bands bzw. Nationen:

Platz 1 - Jet Jaguar aus Mexico
Platz 2 - E-An-Na aus Rumänien
Platz 3 - Inferum aus den Niederlanden
Platz 4 - Une Misère aus Island
Platz 5 - Stengah aus Frankreich

Der Metal Battle ist jedem zu empfehlen, der gerne über seinen Tellerrand hinaus guckt und neue Sachen entdeckt. Da die Spieldauer der Bands ca. 20 Min beträgt, ist ein Reinfall auch schnell vorbei. Für Überraschung gesorgt haben in meinen Augen die 4. Platzierten aus Island. Une Misère, bestehend aus Musikern von diversen Hardcore Bands, boten ein Leckerbissen was experimentellen Metal anbelangt dar.

 

Boomtown Rats

Im zum Bersten vollen Bullhead City Circus standen am Mittwochabend die Iren der Band mit dem Namen The Boomtown Rats auf der W:E:T Stage. Natürlich spielten die Herren rund um den Frontmann Bob Geldof ihren bekanntesten Hit namens „I Don’t Like Mondays“ aus dem Jahre 1979, und zelebrierten diesen auch ausführlich. Leider war dies auch der einzige Song bei dem etwas Stimmung ins Publikum kam. Es schien ganz so als wollten sich die anwesenden Zuschauer sich ihren Platz für die nachfolgenden Crowbar sichern. (Benny)

 

Flotsam and Jetsam

Die Wege können lang sein auf Wacken und so ist leider nur noch die letzte Hälfte der Arizona Band drin, der auch mal ein gewisser Jason Newsted angehörte. Aber auch die hat es in sich mit der Homage „Iron Maiden“ oder dem geilen Rausschmeißer „No Place For Disgrace“. Sänger Eric lieferte jedenfalls einen fantastischen Job ab und dürfte mittlerweile zu den Besten seines Faches gehören. Das Bullhead City Zelt war schon richtig gut gefüllt, was auch nicht weiter verwunderlich ist, da ja das Infield mit den Hauptbühnen noch komplett geschlossen war.

 

Ugly Kid Joe

Und so kommt es, wie es kommen musste, die Zugänge zum Zelt werden erst mal dicht gemacht und viele, die Ugly Kid Joe sehen wollten gucken vor dem Eingang ins Leere. Leider, denn die Band ist wirklich wieder stark auf der Bühne und hat neben neueren Sachen wie „I’m alright“ natürlich auch ihre unverwüstlichen und extrem Mitsing kompatiblen „Cats In The Cradle“ oder „Everything About You“ am Start, mit denen sie seinerzeit berühmt wurde und auf dem Pfad nach ganz oben waren. Aber auch bei den nicht so bekannten Songs geht das Publikum richtig steil. Wer also auf die Idee kam, das Zelt würde für diese Band ausreichen, ohne dass auch nur irgendwo was konkurrierendes spielen würde, der sollte mal dringend zum Arzt gehen oder solche Entscheidungen anderen überlassen, denn das war abzusehen. Überfüllung mit Ansage quasi.

 

Annihilator

Danach dann die Präzisionsmaschine von Jeff Waters mit einer geilen Setlist. OK, „Suicide Society“ kann als Opener nicht im Entferntesten mit den alten Hits der Band mithalten, aber wenn direkt danach „King Of The Kill“ ertönt, ist alles vergeben und vergessen. „Set The World On Fire“ kommt geil groovend rüber und die Band wirkte auch richtig gut eingespielt und Waters hatte mächtig Laune, zumal er sich bei einigen Songs auch wieder beim Gesang etwas abwechselte, was der Performance sehr gut tat. Ob das Zelt nun weniger gefüllt war, weil einfach die UKJ Fans abgehauen sind und immer noch niemand rein durfte, oder sich tatsächlich weniger für die Thrasher interessierten, kann man so nicht beurteilen.
Mit „Alison Hell“ und „Phantasmagoria“ endete das Set und es hätte wohl niemand damit gerechnet, dass doch noch eine Zugabe nach diesem krassen Doppel folgte. Aber es kam und beschert beim Schreiben gerade erneut Gänsehaut: „Human Insecticide“. Was soll man dazu noch groß sagen, besser geht’s halt nicht mehr! (Röbin)

 

Donnerstag 03.08.

 

Clawfinger

Kurz nach 13 Uhr am Donnerstag spielten die Herren von Clawfinger auf der Louder Stage auf. Die aus den 90er Jahren bekannte Crossover Band zog viele Zuhörer an. Gut gelaunt spielte die Truppe ihr Set und liess sich nicht von den Regenschauern, die zeitweise über das Festivalgelände zogen, beirren. Der Sound war gut hörbar und es gab auch keine störenden Nebengeräusche von der Faster Stage welche zeitgleich bespielt wurde. (Benny)

 

Skyline

Die ehemalige Band um Wacken Gründer Thomas Jensen eröffnete natürlich auch in diesem Jahr wieder die Hauptbühne mit einer Reihe von Coversongs (u.a. diesmal „A Touch Of Evel“ von Judas Priest und „Welcome To The Jungle“ von Guns n Roses) und wechselnden Sängern. In diesem Jahr war Sänger Henning Basse (ex-Metalium, ex-LMO) mit am Start und falls ich es 2016 schon mal erwähnt habe, diese Stimme ist viel zu gut, um „nur“ mit Coverversionen zu glänzen. Zum Schluss durfte noch mal Frau Doro Pesch ran, die mit „We Are The Metalheads“ einen der vielen Wacken Songs darbot und natürlich aber auch ihren Hit „All We Are“ zum Besten geben durfte.

 

Ross the Boss

Nachdem der ehemalige Manowar Gitarrist 2016 so richtig auf dem Keep It True abräumte, folgten zugleich auch Bestätigungen für das Rock Hard Open Air oder eben dem Wacken. Und hier wie dort kamen die alten Manowar Evergreens wie „Blood Of The Kings“, „Fighting The World“ oder „Sign Of The Hammer“ noch einmal zum Vorschein. Schade, dass der letztjährige Sänger nicht mehr am Start ist, aber auch Marc Lopes machte einen guten Job, zumal es den Anschein hatte, er habe sich seit Pfingsten noch gesteigert und zeigte deutlich, während er beim letzten Song „Hail And Kill“ die vorderen Reihen abschritt und begrüßte, dass er noch während allerlei Faxen zu ordentlich hohen Schreien in der Lage war. Runde Sache für einen Donnerstagnachmittag.

 

Europe

Vor zwei Jahren noch in der Zeltbühne, jetzt schon auf der Hauptbühne. Scheint so, als ob der Status der ehemaligen Nummer Eins Band wieder am steigen wäre (was die Veranstalter bei Ugly Kid Joe anscheinend umgekehrt sehen). Während dem Opener „War Of Kings“ vollbrachte Sänger Joey Tempest irgendwelche merkwürdigen Verrenkungen und Yoga Übungen mit seinem Mikro Ständer und die Band spielte sich langsam warm. Allerdings scheint der (zugegebenermaßen überholte) 80iger Jahre Synthie Sound einer Hammond Orgel gewichen und so erinnerte das Ganze eher einer 70iger Rock Show. Nicht ganz jedermanns Sache, aber den „Final Countdown“ mit „dö-dö-dö-dö“ oder so, dürfte wohl jeder Anwesende mitgesungen haben.

 

Status Quo

Rein optisch betrachtet könnten Status Quo problemlos als Kirmesband durchgehen, die Samstagabend noch ein wenig Stimmung im Bierzelt reinbringen. Wäre da nicht der Bewegungsradius und die größere Spielfreude einer Standard Coverband, denn die zeichnete dann doch ab, dass hier langjährige Profis am Werk waren. Und, man möge mich steinigen, um einiges lustvoller rüberkamen als seinerzeit Deep Purple zur gleichen Zeit. Vielleicht waren nicht ganz so viele Songs bekannt, dafür aber konnten die Evergreens „You’re In The Army Now“ und „Rockin  All Over The World“ voll und ganz zünden und, man muss es nochmal sagen, es gab keinen Sänger mit Urlaubsshirt, der bewegungslos auf einer Stelle stand und verwirrt das Publikum betrachtete, sondern wirkliche Interaktion.

 

Accept

Accept gliederten ihren Auftritt in drei Sätze. Der erste wurde als normaler Set dargeboten, druckvoll wie immer, spielfreudig wie immer, vielleicht auch etwas zu einstudiert wie immer. Leider mit nur fünf Titeln, darunter das Highlight „Pandemic“. Danach gab es Wolf Hoffmann mit Orchester, der seine Interpretation von Klassik Liedern zeigte, was zwar ganz nett anzuhören war, wobei hier aber natürlich auch die Stimmung dafür sein musste. Wer rocken wollte, war nicht unbedingt am richtigen Ort. Und der letzte Akt brachte dann alle Accept Klassiker mit Untermalung des Orchesters. Da bekam der ein oder andere schon Bock zu rocken, allerdings, wie das bei solch einem Orchester Gewand ist, fällt da ne ganze Menge Druck untern Tisch. Das mag für Klassik begeisterte Zuhörer bestimmt was Nettes gewesen sein, einen umgekehrten Ablauf (Klassik Lieder, Accept Songs mit Orchester und zum Schluss einfach noch 3-4 Nummern voll auf die Glocke) wäre glaube ich der sinnvollere Aufbau gewesen. Kann man machen, muss man nicht.

 

Volbeat

Die Dänen hatten dann die Ehre, den Donnerstag zumindest auf der Hauptbühne, zu beenden. Und auch wenn musikalisch mit jedem Album ab Nummero Drei der Druck flöten ging und geschaut wurde, ob die Radioboxen auch nicht zu strapaziert werden, bot der Vierer ordentlich Druck an diesem Abend. Natürlich kamen auch alte Klassiker zum Einsatz wie „Sad Man’s Tongue“ direkt gefolgt vom „Soulweeper“. Besonders muss hier aber auch mal Rob Caggiano erwähnt werden, der mit festgewachsener Kopfbedeckung und ewig langem Zopf ordentlich poste und Stimmung auf der Bühne machte. Aber generell ist die Maschine natürlich bestens eingeölt, sonst hätte Volbeat trotz neuem Musikstil und guten Hits wohl nicht solch eine Stadionband hätte werden können. Auch die riesen Lightshow, die Wacken da zu bieten hat, trägt natürlich zu einem super Gesamtbild bei. Gefühlt schauten sich doppelt so viele Zuschauer wie eigentlich zugelassen die Band an und diese beendet ihren Gig souverän und als verdienter Headliner mit „Still Counting“. (Röbin)

 

Night to Dismember

Das zum ersten Mal durchgeführte Kontrastprogramm zur Night to Remember nannte sich Night to Dismember. Bei der, gemäss Veranstalter, „pechschwarzen Knüppelnacht“ spielten unter anderem Batushka, Mayhem, Aborted, Brujeria und Napalm Death. Stattgefunden hat das Ganze im Bullhead City Circus.

Für die Death Metaller Aborted aus Belgien war dies nicht der erste Auftritt auf dem Wacken. Vor 11 Jahren stand das Quintett schon mal hier auf der Bühne. Die Show war gut besucht und die anfangs nicht ganz optimale Soundqualität wurde ziemlich schnell in Ordnung gebracht. Zudem lies die Band verlauten, dass an einem neuen Album gearbeitet wird. 

Ihr Debüt auf dem Wacken konnte Brujeria feiern. Die Maskierten Jungs und Mädels pflegen das Image von Mexikanischen Drogenbaronen sind jedoch Multinational. An dem Projekt sind und waren Musiker von Bands wie At the Gates, Faith No More und Napalm Death beteiligt. Die Grindcore/ Death Metal Band mit spanischen Texten machte keinen Hehl bezüglich ihrer Meinung gegenüber dem aktuellen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Das Publikum unterstütze die Band tatkräftig mit „Fuck Donald Trump“ rufen. Der mit seiner Machete herumfuchtelnde Sänger vervollständigte das Image der Mexikanischen Drogenbarone. Beendet wurde die Show durch den sich schliessenden Vorhang.

Mit Napalm Death stand an diesem Abend noch ein Urgestein was härtere Klänge anbelangt auf der Bühne. Gewohnt energiegeladen war der Auftritt, gespickt mit politischen Worten zwischen den zumeist sehr kurzen Songs. Die zahlreich erschienenen Besucher konnten ein gelungenes Konzert geniessen.

Die ganze Night to Dismember war eine gelungene Premiere jedoch kamen auch Stimmen auf, welche die Überschneidung mit der zeitgleichen Night to Remember nicht gut fanden. Jedoch wird man an einem Festival dieser Grösse niemals eine Runnig Order zu Stande bringen, welche die Bedürfnisse aller Besucher abdeckt. (Benny)

 

Freitag 04.08.

 

Sanctuary

Sanctuary am Morgen? In Wacken ist kurz nach Eins eben noch Morgen. Kommt gut an, zieht ein paar Leute vor die Bühne, aber obs am Wetter lag oder an der Verschlafenheit oder eher doch daran, dass Sanctuary zwar einen Kultstatus haben, gegenüber sonstigen Bands auf der Hauptbühne dann aber doch noch zu sehr Insider sind? Es war ordentlich Luft auf dem Gelände und die wehte einem dann den in der Mitte des Gig einsetzenden Regenschauer auch schön ins Gesicht. Die Band spielte sehr gut, Songs wie „Future Tense“ oder „Battle Angels“ sind halt einfach auch super und Warrell änderte zwar manche Einsätze und Schreie ab, hielt sich aber stimmlich die ganze Zeit über richtig gut. Aber ob er einfach nur voll war, was eingeschmissen hatte oder halt doch einfach nur durch ist, die Ansagen waren schon sehr seltsam. Einmal setzte er mit denselben Worten gar dreifach an. Aber egal, guter Gig bei miesem Wetter.

 

Grave Digger

Anders danach bei Grave Digger. Die Maschine ist so eingeölt, dass es zwar vielleicht nicht mehr viele Überraschungen gibt, so ein Konzert aber immer wieder einfach nur Spaß macht. Den hatten die vier Herrschaften auf der Bühne ebenfalls. Die Magie, die seinerzeit auf dem Feld herrschte, als Grave Digger ihren obligatorischen Schlussong „Heavy Metal Breakdown“ spielten (dürfte 2001 gewesen sein), kam zwar nicht mehr zustande, aber sowas lässt sich wohl auch nicht kalkulieren und bewusst herbei führen. Sowas passiert einfach. Aber auch so war der Auftritt mit dem stimmigen Sarg-Bühnenbild gelungen und machte Spaß. Mit „Ballad Of Mary“ im Mittelteil wurde auch ein schöner Akzent zu den sonst druckvolleren Nummern geboten und sehr gut von Chris vorgetragen.

 

Saltatio Mortis

Alea der Bescheidene (*hüstel*), tat auf jeden Fall mal so als sei sein Name gesetzt und wirkte erstaunt, wie viele wir doch seien. Ja, tatsächlich sind auf dem Wacken viele Leute und keine Ahnung auf welchen Bühnen die Band bisher so spielte. Egal, ordentlich Stimmung machte der Kollege jedenfalls, sprang wie wild mit seinem durchtrainierten Körper über die Bühne und bescherte dem anwesenden Publikum einen lockeren Samstagmittag. Dazu gesellten sich dann Songs wie „Wo sind die Clowns“ oder „Wachstum über alles“, die selbst nach wenigen bis gar keinen Durchläufen schon Mitsing-kompatibel im Ohr bleiben. Dufte.

 

Prong

Eine Groove Maschine wie Prong bei dem Sound im Wacken Zelt, Leute, das ballert. Da bleibt kein Kopf ungeschüttelt, so viel ist sicher. Keine Ahnung wie die Band früher so drauf war, heutzutage und mit dem neuen Album „Zero Days“ kommt es mir so vor, als ob da noch einiges auf der Karriereleiter geht. Das Publikum im Zelt sah das ähnlich und feierte jedenfalls lautstark mit. Wohl die Band mit dem härtesten und dennoch tanzbaren Beat an dem Wochenende und das Publikum dankte es mit einem dicken Circle Pit.

 

Sacred Reich

Kein Einstieg mit „Not Truth, No Justice“, dafür aber trotzdem ordentlich groovend luden Sacred Reich zu einer weiteren Runde Old School Thrash Metal ein. Und wer sich so einen Knallereinstieg spart, der hebt sich halt das Beste zum Schluss auf und mit „The American Way“ und „Surfin Nicaragua“ endete der Set und die Hoffnung auf ein neues Album durfte ja zuletzt wieder geschürt werden. Keine Zweifel, das könnte so auch noch ewig weitergehen, aber auf neues Futter könnte man dennoch gespannt sein. Käm dann ja jetzt auch nicht rüber, als obs ein Schnellschuss wäre. „Chinese Democracy“ könnte ich mir als Titel vorstellen.

 

Stahlmann

Die NDH Band Stahlmann steht schon von Anfangstagen her auf dem Speiseplan, da durchweg zwar nicht gerade innovative, aber gute Album zum Vorschein kommen, also einen Abstecher auf die Waste Stage. In ca. 10 Metern Entfernung, wenn die begleitenden Kollegen dann mal zu sabbeln aufhörten und die Hauptbühne (gefühlt 1km entfernt) auch Ruhe gab, ja, dann konnte man tatsächlich leicht erahnen welcher Song da gespielt wurde. Jo, macht ja nicht unbedingt Spaß wenn man nix hört, also gibt’s auch wenig bis nix zu sagen. Faster, Harder, äh was?

 

Megadeth

Mr. Mustaine hatte einen wirklich guten Tag erwischt. Vielleicht mögen das langjährige Fans mit einem guten Gehör für Details anders sehen. Aber Dave lachte während seinen Ansagen, ließ seine Finger über die Saiten flitzen, zockte „The Mechanix“, „Hangar 18“, „Symphony Of Destruction“ und als Zugabe „Holy Wars…“, also selbst als jahrelangem Megadeth Missachter machte das Konzert richtig Spaß. Vielleicht kein Oberhighlight, aber ein guter Gig. (Röbin)

 

Wolfsbrigade

Zeitgleich mit Megadeath durften die Schweden von Wolfbrigade im Zelt die Headbangers Stage bespielen. Das Zelt war dementsprechend leer. Die wenigen Anwesenden durften jedoch ein kurzweiliges Crust-Punk Gewitter miterleben. Nicht nur kurzweilig auch Kurz war der Auftritt. Nicht nur mit Verspätung, sondern auch verfrüht endete das Set. Sichtlich ausgepowert verlies die Band die Bühne. (Benny)

 

Marilyn Manson

Und was war das? Oh ja, lass mal Marilyn Manson gucken, noch nie gesehn, muss man ja mal. Bestimmt geile Show und so. Nach vier Liedern Langeweile folgte man aber bereitwillig dem Strom der Leute, die einfach mal in Scharen das Gelände verließen. Bombe Sache das. Freuen wir uns also auf Alice Cooper morgen. Oder weiß mein Kollege etwa mehr zu berichten? (Röbin)

In der Nacht auf Samstag durfte Marilyn Manson den Abschluss auf der Faster Stage machen. Der erste Fünftel der ihm zur Verfügung stehenden Zeit (komplette 15 Minuten) verging mit warten auf den „Superstar“. Endlich erschallten erste Töne über die Lautsprecher. The End von The Doors wurde eingespielt und mit viel Nebel wurde die Bühne überflutet. Viele waren gekommen und wollten sich die Show des Herrn Manson zu Gemüte führen. Gesangstechnisch war von ihm leider nicht viel zu hören. Auch war das Publikum für den Herrn nicht gut genug. Was er mehrmals auch unter Mithilfe von beigezogenen Dolmetschern dem Publikum klar machen wollte. Zudem verbrachte er nach den meisten Songs mehrere Minuten mit dem Wechsel seiner Mikrofone, welche er, allem Anschein nach nicht mag. Mehrere Male flogen die Mikrofone quer über die Bühne. Wieso er sich mitten im Auftritt mit seinem Gitarristen auf den Boden der Bühne gelegt hat und mit den Drumsticks die Gittarre bearbeitete konnte auch niemand sagen. Dementsprechend bewegten sich die Menschenmassen nicht mehr Richtung Bühne sondern aus dem Infield raus.  Auch bekanntere Stücke wie „Sweet Dreams“ oder „The Beautiful People“ konnten diesem Treiben kein Ende setzen. Ziemlich sicher wäre man bei den gleichzeitig spielenden Turbonegro besser unterhalten worden. (Benny)

 

Turbonegro

Die hätte man sich wohl mal besser antuen sollen als diesen Oberdeppen auf der anderen Bühne. Sollen gut gewesen sein, die Matrosen.

ASP

Die Industrial Gothikaner beendeten dann den Freitag auf der Hauptbühne mit deutlich mehr Wumms und Begeisterung als der seltsame Typ vorher und als einer der letzten Songs erklang dann auch „Ich will brennen“ über das riesige Areal, um 3 Uhr nachts. Leute, wer da war weiß es, wer nicht lasse sich sagen: Man ist sowas von fertig um die Uhrzeit da oben.

 

Samstag 05.08.

 

Max & Igor Cavalera

Die „Roots“ gehörte eigentlich eher zu der Phase, in der meiner Meinung nach die Band anfing, an Relevanz zu verlieren. Dagegen stehen natürlich ganz klar die Verkaufszahlen und so liegt es wohl nahe, dass die Cavalera Brüder sich eben dieses Album aussuchten, um ein bisschen Retro Tour zu fahren. Was man feststellen konnte, war in jedem Fall ein extrem hoher Zuschauerandrang um die Uhrzeit, eine extrem große Spielfreude und die Tribal-Akustik Songs wirkten krass hypnotisch, sodass sogar die Security an den Eingängen teils anfing mit zu tanzen. Als dann aber ein Medley aus älteren Sepultura Songs erklung, dazu „Orgasmatron“ und „Ace Of Spades“ war die Stimmung auf einem Top Level und drauf gepfiffen, wie gut die im Mittelpunkt stehende Scheibe nun war. Zum Abschluss gab es dann auch noch mal was Besonderes und zwar „Roots Blood Roots“ in einer ungefähr 3fachen Geschwindigkeit. Ganz großes Kino was da geboten wurde, wäre schade gewesen, dies verpasst zu haben.

 

Emil Bulls

Während draußen also die Meute Sepultura abfeierte, war das Zelt trotzdem enorm gut besucht und feierte die deutsche Nu-Metalcore-wasauchimmer-Band Emil Bulls ab. Diese lieferten ein nicht unspannenderes Set als die Brasilianer ab. Getoppt wurde das Ganze durch einen super sympathischen Frontman, der erklärte, er habe beobachtet wie sich eine Crowd-Surferin bei einem Security Guide für das auffangen mit einem Kuss bedankt habe. So forderte er also, dass dies ab jetzt jede Dame so handhaben sollte und man kann sich vorstellen, wie freudig die Herren in ihren blauen Shirts nun ihre Arbeit im Graben verrichteten. Geile Band, eingängige Songs, geile Stimmung.

 

Heaven Shall Burn

Und wieder draußen legten Heaven Shall Burn dann den Platz in Schutt und Asche. Wobei man sich schon fragen konnte, ob Sänger Marcus, wieder mit rotem Hemd unterwegs, schlimmer Erlebnisse verarbeitete, da er ständig zu keiner Wall of Death und sonstigem aufrief. Ein bisschen übertrieben wirkte das dann irgendwann schon, und dennoch konnten die Thüringer den wohl größten und geschmeidigsten Circle Pit rund um den Soundtower für sich verbuchen. Kein Wunder, für einige zehntausend Besucher verschenkte er ja schließlich auch ein paar Gummistiefel (*hüstel*).  

 

Kärbholz

Währenddessen luden Kärbholz zu einer netten Party Deutschrock ein und beim Blick auf den Eingang zur Zeltbühne war es nur fraglich, bis dieser wieder dicht gemacht wurde. Diese Spielart sollte Wacken ebenfalls nicht unterschätzen und mal überlegen, wieder eine der größeren Bands dieses Genres zurück auf die Hauptbühnen zu bringen.

 

Mr. Irish Bastard

Mal abgesehen davon, dass es zwar viel Mittelalter Musik auf dem (natürlich) Mittelaltermarkt gab, wurde aber der typische Mix aus Irish Folk und Punk bisher eher stiefmütterlich behandelt. Jetzt sollten also Mr. Irish Bastard für Abhilfe sorgen, leider auch eben im Wackinger Village. Und es scheint, als sei dieselbe Technik und Strategie verwendet worden wie auf der Wasteland Stage zu Stahlmann Zeiten (siehe oben). Sorry, wenn man nix hört macht es keinen Spaß und man hat auch nix zu erzählen. Wäre bestimmt gut gewesen.

 

Powerwolf

Die Abräumer von Powerwolf brachten mit ihrer Messe dann wieder ein wenig Power Metal ins Innfield. Schon erstaunlich, wie viele vermeintliche Powerwolf Hasser es gibt, wenn man sich so die Nörgelattacken in den sozialen Netzwerken gibt und dann dürfen die Herren nach Heaven Shall Burn und dem Sepultrua Ableger auf die Hauptbühne. Zeigt mal wieder, dass der zufriedene Musikliebhaber im Allgemeinen weniger im Netz präsent ist, als der unzufriedene, „alles was oben ist und nicht meinem Geschmack entspricht ist scheisse, gehypt und hat es sowieso nicht verdient“ Musik-Hasshaber. Die Leute feierten und so auch die Band, der es sichtlich schwer fiel, nicht mit einem Dauergrinsen ihre „finstere“ Musik zu präsentieren.

 

Alice Cooper

Was Mr. Manson verbockte, musste dann eben das Original richten. Direkt mit „Poison“ in den Set eingestiegen, hatte der altehrwürdige Meister sein Publikum im Griff. Ein paar Showelemente, die zwar niemanden mehr schocken, aber immer noch dazugehören und auch irgendwie lustig mit anzusehen sind, durften nicht fehlen und beendet wurde der Set mit „Schools Out“. Ganz toll auch, als Alice die Bandmitglieder vorstellte und total unbescheiden sich selbst zum Schluss ebenfalls. Coole und lustige Nummer. Doch dann war die Chose immer noch nicht vorbei, gesungen von seinem Gitarristen und nur leicht von Herrn Cooper unterstützt, brachte die Band „Ace Of Spades“ um auf die folgende Nummer vorzubereiten.

 

Lemmy Tribut

Denn hier sollte nun die neue Hymne für 2018 entstehen. Und zwar nichts anderes, als der Motörhead Coversong „Heroes“ von David Bowie, mit dem also gleich zwei verstorbene Helden geehrt wurden. Veranstalter Jensen brachte die nötige Ansage dazu und auf den Bildschirmen wurde der Text eingeblendet. Das Publikum war angehalten, diesen mit zu singen, zur Sicherheit zwei Mal hintereinander und dies soll dann in den Song für nächstes Jahr eingemischt werden. Geile Nummer, die angemessen rüber kam und bestimmt fett klingen wird.

 

Amon Amarth

Wer mit seinem eigentlich schon bekanntesten Hit (in diesem Fall also „The Pursuit Of Vikings“) einsteigt, der zeigt einerseits enormes Selbstbewusstsein, andererseits ist natürlich direkt mal die Aufmerksamkeit vorhanden. Das krachte ordentlich im Gebälk und die Meute hatte enormen Spaß an dem Einmarsch der Wickinger. Aber ok, „Deceiver Of The Gods“, „Raise Your Horns“ und die Zugabe „Twilight Of Thunder God“, das alles sind natürlich Songs die auch nicht zu unterschätzen sind und so konnte man getrost sagen, dass die Nordmänner erfolgreich die deutsche Küste erobert hatten. Allerdings fiel auf, dass Frontmann Johann irgendwie sehr zaghaft bangte. Nackenschmerzen? Keine Lust die Haare zu kämen? Doch was Ernsthaftes? Keine Ahnung, aber es kam wie eine Schonhaltung rüber, was natürlich aber der Gesamtshow nicht schadete.

 

Avantasia

Weg vom Death Metallischen Wickinger Metal, hin zum musicalhaftigen Melodic Rock. Denn Avantasia sind längst keine Powermetal Band mehr. Das gefällt vielen auch nicht, dennoch ist das einstige Projekt von Herrn Sammet immer noch ein Bestseller. Es ist immer noch interessant, wie sich Sänger wie Bob Catley oder Jorn Lande das Mikro gegenseitig in die Hand drücken, doch wer die Band schon einige Mal gesehen hat wird auch feststellen, da ist jetzt nix Neues mehr dabei. Klar, z.B. der Einstieg mit „Mystery Of A Blood Red Rose“ war gegenüber Auftritten von vor einigen Jahren so noch nicht da, weil es den Song da noch nicht gab. „The Scaregrow“, „Dying For An Angel“, „Twisted Mind“, als Ballade „Farewell“ und als Abschluss „Sign Of The Cross/The Seven Angel“, das ist einfach alles exakt das selbe und bis eben zwei oder drei neueren Nummern null Veränderung. Das nutzt sich leider ab, auch wenn man sich durchaus noch als Fan bezeichnen kann. Eine positive Veränderung gab es dann doch noch: Zum Ende hin wurde die Zeit knapp, sodass eine 10 Minütige Vorstellung des kompletten Ensembles leider leider in 2 Minuten vollbracht werden musste. Schade nur, dass die lustige, langsam schon kultige Mille Disserei dieses Mal unbeantwortet blieb, das ging seinerzeit auf der Loreley schon besser mit dem Schlagabtausch.

 

Tankard

Die hessischen Buben legten direkt mit „Zombie Attack“ los und zeigten nach jahrelanger Abstinenz (16 Jahre mittlerweile), dass auch sie immer noch gern gesehen im hohen Norden sind. Olaf wird wohl so ziemlich der einzige Drummer sein, der während seinem Spiel die Brille nicht ablegt, während Gerre wie immer trotz Leibesfülle wie ein Bekloppter auf der Bühne umher sprang. Ein Duett zwischen ihm und Barney von Napalm Death wäre live bestimmt mal schön anzusehen. Die Stimmung war gut, die Temperatur war angenehm und so lieferten die Bierkürge dann auch den obligatorischen „(Empty) Tankard“ als eine der deutschen Big 4, während es draußen dann schon anders aussah.

 

Kreator

Bei Kreator wurde es dann kalt und nass. Es war einfach nicht mehr richtig schön, nach so vielen Tagen, in denen die Müdigkeit sowieso einsetzt, nachts erneut einen Guss zu bekommen, dazu noch frischen Wind und fallende Temperaturen. Die Band zockte natürlich ihren Set gewohnt gut durch, aber anscheinend fiel nicht nur mir auf, dass der Sound schon wieder so verdammt leise war. Mille konterte auf die „Louder“ Rufe jedenfalls mit einem „ich hätte es auch gern lauter“ und es bleibt offen, ob er auch nix hörte, das Publikum verstand oder einfach mehr Reaktion wollte. Das erinnerte schon irgendwie an den Slayer Auftritt 18hundert irgendwann, als vom Publikum ebenso keine richtige Reaktion kam, weil die Band auf Zimmerlautstärke spielte. Und hier war es vor dem Soundtower genauso wie hinter diesem. Schade drum.

 

Subway To Sally

Nachdem die Veranstalter Jensen und (ein erschreckend dünner) Hübner sich verabschiedet hatten, durften dann noch Subway to Sally dem anwesenden Publikum den Rest geben und das tat sie dann auch. Erstaunlich und bemerkenswert war die Tatsache, dass wirklich die ganze Band oft am Grinsen war und auch Bassist „Sugar Ray“, der zwar immer am Headbangen ist, sich aber sonst im Hintergrund aufhält, trat des Öfteren an den Bühnenrand. Aber auch hier fehlte zum Schluss hin die Zeit, sodass der „Veitstanz“ der letzte Song blieb und die Räuber außen vor blieben. Für einige vielleicht schade, für manche aber auch ein Ersparnis totgenudelter Tradition. Dennoch natürlich, der Auftritt war klasse, denn die Band schaffte es ihr Publikum am letzten Tag bis 3 Uhr nachts vor der Bühne zu halten. (Röbin)

 

Zahlen von der Pressekonferenz.

Die Polizei verzeichnete 175 Straftaten während des Festivals.

Davon seien ca. 100 Diebstähle sowie 8-mal Körperverletzung angezeigt worden.

Im Anbetracht der Menge an Personen die sich während dieser Woche auf dem Gelände aufgehalten hat, sind dies sehr erfreuliche Zahlen. Erwähnt wurde noch das die Polizei nur in einem Fall „Gewalt“ anwenden musste.

 

Die Rettungskräfte waren mit 700 Personen Vorort. Diese führten 1600 Behandlungen durch. Rettungswageneinsätze gab es 190. Die Schlimmste Verletzung die behandelt werden musste war eine Verbrennung an Armen und Beinen bei einem Besucher der sich unklug in der Handhabung mit Spiritus anstellte. (Benny)

 

Fazit:

Was soll man sagen? Für einige Metalheads ist Wacken einfach nichts, dem Festival nur Kommerz vorwerfen oder den Metal absprechen ist purer Blödsinn von sich gern nörgeln hörenden Alleswisser, die gerne mal ihren Senf abgeben, weil sie gerade nichts anderes zu sagen haben. Das Monster im Norden macht solch einen enormen Spaß, Metalheads aus aller Welt feiern eine riesen Sause und das Jahr kann irgendwie nicht schnell genug rumgehen, damit es wieder heißt: See you in Wacken, Rain or Shine!
Liebes Wacken Orga Team, liebe Helfer, Security, Arbeiter, Besucher, Fans, Dorfbewohner und Bands, es war uns wie jedes Jahr ein riesen Fest, das Highlight des Jahres und es ist uns eine Ehre und Riesenfreude 2018 wieder zu kommen. Dann hoffentlich Faster:Harder:LOUDER!!!!
Superriesending das!

(Röbin)

 

Auf dem Wacken waren für euch unterwegs (und nur für euch, würden uns das niemals freiwillig antun)
Röbin
Benny Spieß
Roy Bornstein (Pics)

 

Demnächst werden wir noch eine Bildergalerie erstellen, wir halten euch auf dem Laufenden.

 

 


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