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Kvelertak, Skeletonwitch (Wiesbaden 2016)

Livebericht Skeletonwitch und Kvelertak im Schlachthof Wiesbaden, 10.12.16

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Amis von Skeletonwitch sind gerade schwer angesagt. Der Grund hierfür ist einfach zu benennen – die außergewöhnliche und den geneigten Ohren sehr wohlgefällige Musik:

„Ein Amalgam aus klassischem Bay-Area-Thrash, skandinavischem Death/Black Metal und NWoBHM“, so zumindest die Analyse von Prosthetic Records. 2003 von den beiden Brüdern Chance (Gesang) und Nate Garnette (Gitarre) gegründet, machte die Band sich durch zahlreiche Auftritte im Underground sehr schnell einen Namen und bereits das Debütalbum „At One with the Shadows“ schlug ein wie eine Bombe. 2007 erschien dann die Platte „Beyond the Permafrost“, verlegt von Prosthetic Records, die für noch mehr Aufmerksamkeit und Gigs unter anderem mit Job for a Cowboy, Amon Amarth, Dimmu Borgir, Children of Bodom und The Black Dahlia Murder, sorgten. Auch Glenn Danzig suchte die Gruppe als Vorband für seine Blackest of the Black-Tour aus.

Im Oktober 2009 erschien „Breathing the Fire“ und nun “The Apothic Gloom” – eine sehr coole EP. Besonders der Song “RED DEATH, WHITE LIGHT“ überzeugt in gewohnter Manier und war auch (um mal eine Brücke zu schlagen) live der absolute Oberhammer. Gerade die abermals perfekt gezeigten Einflüsse des NWBHM pushen den Death Metal live in ungekannte Höhen. Der Gig im Schlachthof war dabei keine Ausnahme sondern (es war nicht mein erster Gig von Skeletonwitch) eher die Regel. Alle Hits an Bord und eben das neue Zeug ergaben einen Hexenkessel. Diese Band ist Live die Wucht und absolut sehenswert.

 

 

 

 

 

 

 

Für all jene die Kvelertak nicht kennen: Kvelertak ist eine norwegische Metal-Band aus Stavanger und spielt eine Mischung aus Black Metal, HardCore, Rock ’n’ Roll und Punk. Lyrisch gehen die Texte allesamt Richtung norwegische Mythologie, an dem sich auch das, wie ich finde, sehr gelungene Artwork orientiert. Sehr schöne Musik mit viel Tiefgang, wenn auch nicht zu 100% mein Geschmack. Dennoch haben die Jungs damit krass Kariere gemacht und  2009 (damals immer noch ungesighnt) beim Roskilde Festival gespielt.

 

Im Juni 2010 erschien das Debütalbum „Kvelertak“ auf dem Label Indie Recordings. Darauf folgte eine fulminante Europatour in 2010 – unter anderem mit Converge und Kylesa.

Im März 2013 erschien das zweite Album „Meir“, welches es sogar auf Platz 1 der norwegischen Albumcharts geschafft hat und auch international erfolgreich war.

Die Veröffentlichung des dritten Albums „Nattesferd“ sorgte dann endgültig für den internationalen Erfolg. Live waren die Jungs eine Augenweide, was nicht allein an der leuchtenden Maske des Frontmanns lag. Auch hier möchte ich unseren geneigten Lesern den Konzertbesuch ans Herz legen, wenn meine Helden der Stunde auch ohne Frage Skeletonwitch waren.

 (Text/Pix: O_v_O)

 


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